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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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sie war wohl eben desshalb angebracht, um das Wappenin Farben darstellen zu können, was der graue Sand-stein nicht ermöglichte. Näheres über den Grabsteinfindet sich in einem mir handschriftlich vorliegendenAufsatze Seiner Durchlaucht des Fürsten F. K. zuHohenlohe-Waldenburg: Der Grabstein des Herrn Petervon Hewen, jetzt im fürstl. Archiv zu Donaueschingen. Auch das im Kreuzgange des Münsters zu Constanzbefindliche gemeinschaftliche Grabmal der beiden Con-stanzer Bischöfe aus dem Geschlechte von Hewen, des1398 verstorbenen, in der obigen Urkunde noch alsDomherr genannten Burkhard und des 1462 verstorbe-nen Heinrich, zeigt auf der einen Langseite des Sockelszu beiden Seiten des Constanzer Wappens her. rechtsdas fürstenbergische, her links das hewensehe Wappenmit Schild und Kleinod. Brsteres kann nur wegen derMutter Burkhards von Hewen, Gräfin Katharme vonFürstenberg, angebracht sein. Der vom Sockel getra-gene Stein zeigt die liegende Figur Bischof Heinrichsin vollem Bischofsornat.

2) Das Neidinger Anniversarienbuch v. 1494 imf. f. A. verzeichnet unterm £5. April: Obiit fraw Ka-therina von Hewen, geborn von Furstenberg. Fickler(Anniversarienbuch des Klosters Mariahof, I, 41, An-merk. 1) hat mit Unrecht bezweifelt, dass sie aus demgräflichen Hause stamme.

3) Hier sei erwähnt, dass nach Mittheilung desArchivars Dr. v. Liebenau Stettier, Geneal. historica,II, 254 a , Mspt. der Stadtbibliothek in Bern, die Angabeenthält:Freiherr Hanns von Falkenstein, hinterließaus seiner Ehe mit Gräfin Katharina von Fürstenbergnur eine Tochter, Namens Anna, die mit Balthasar vonBlumenegg verehlieht wurde." Balthasar von ßlumen-egg war im Züricher Kriege 1443 und beim Ueberfallvon Bheinfelden 1449 thätig und erscheint urkundlichbis zum Jahre 1473; seine Schwiegermutter Katharine

von Fürstenberg müsste demnach Ende des 14. und erste Hälfte des 15. Jahrhunderts gelebt haben. Dasich weder an die obengenante Katharine, Gemahlin Peters von Hewen, denken lässt noch eine andereKatharine in der fraglichen Zeit dem gräflichen Hause Furstenberg angehörte, so beruht Stettiers Angabe inder obigen Fassung wohl auf einem Irrthume.

4) Die jetzt abgebrochene St. Martinskirche in Altdorf, Vorstadt von Engen.

5) Schwäbisch = Krautköpfe.

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