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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1381.

von Montfort vnd von mines brüder Burkartes saelgen von Hewen, fdr die selbenhaller ich mich versprich vnd versprochen han vnd verhaissen hau dem altar ze gebenjaerlich ze sant Martins tagg vss minem kästen zwai malter vesan vnd zwai malterroggen, alle die wil ich dem altar die haller nit han geben oder aber vntz daz ichdem altar bewis vier malter jaerliches geltes ab besetzten gutem vnd versprich dazfür mich vnd alle min erben. Ich Hainrich der Meringer han och an den altar gebenvier hunr iaerliches geltes ab wisan ze Rüti dur miner sei hau willen. Vnd clez allezze ainer bestaetung vnd vestnnng, sicherhait vnd vrkünd aller der vorgeschribnending, die an disem brief geschriben sint, henken wir obgenanten Burkart herre vonHewen, tünprobst ze Chostentz, Hainrich vnd Hans herren von Hewen, alle drig ge-bruder, vnserü aygnen insigel für vns vnd für alle vnser erben vnd nahkomen andisen brief,

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der geben wart in dem hömanot an dem nächsten maentag nach sant Vlrichestagg nach Cristi gebürt drüzehen hundert jar ahtzig jar vnd ain jar.

Item a ) Cuni Frod vnd sin wip gent ain pfunt haller vnd zwaintzig vnd hun-dert kabes hopter 5 ) iaerlich von sant Martins guter, hant wir och vorgenant herren vonHewen an den altar geben.

Von den Siegeln fehlt 2; 1. halbrechts gelehnter Schild, getheilt, abgeschliffen, darüber dem Beschauerzugewendeter Topfhelm mit wehenden Decken und 2 Jagdhörnern; Umschrift abgeschliffen. 3. getheilt, obenStern auf gitterförmig damaszirtem Grand; f S'. IOHANIS. DOMIN. D. HEVEN.

Perg. Or. Donaueschingen.

a) Von derselben Hand.

1) Peter von Hewen starb 1371, Sept. 29, wie die Inschrift seines gleichzeitigen, hier abgebildeten

Grabsteins besagt: Hec sepultura est dominorum et dominarum de Hewen...................Anno mille-

simo trecentesimo septuagesiino primo obiit Petrus dominus de Hewen baro in die beati Michahelis archangeli.Der Grabstein befand sich in der alten St. Martinskirche in Altdorf bei Engen am Euße des Hohenhewen, derdie nun in Trümmern- liegende Stammburg der Herren von Hewen trägt. Als die Gemeinde Engen im Jahre1871 die Kirche abbrechen ließ, ward mit anderen auch dieser Stein durch S. Durchlaucht den Fürsten KarlEgon vom Untergange gerettet und in das fürstliche Archiv zu Donaueschingen übertragen. Er zeigt in derMitte das Wappen des Verstorbenen und als die vier kleineren Ortsschilde oben r. Eürstenberg, 1. Gundel-fingen, unten r. Montfort, 1. Toggenburg. Der fürstenbergische Schild weist auf Peters Gemahlin Katharine,der montfortische kann nur auf Anna von Montfort, Gemahlin Heinrichs III. von Fürstenberg, bezogen werdenund deutet darauf, dass Katharine von Fürstenberg auf der Stammtafel nicht, wie bisher geschehen, alsSchwester, sondern als Tochter Heinrichs III. einzureihen ist. Die am hewen'schen Schilde und Helmschmuckezahlreich angebrachten Löcher im Stein dienten wohl dazu, bleierne Klammern oder irgend ein Befestigungs-mittel aufzunehmen, durch welches eine Verkleidung, sei es von Holz, Mosaiksteinen, Metall oder anderemStoffe auf der Grabplatte befestigt war. Diese nunmehr verlorene Verkleidung wird das hewen'sche Wappengezeigt haben, wie es an dem Siegel des Herrn Peter oben an Nr. 287, S. 187 erseheint, und zwar wahr-csheinlich in Farben, oben einen silbernen Stern im schwarzen Felde, unten ein leeres goldenes Feld; denn

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