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1377.
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eht tag vor oder nach sant Walpurg tag, es sige vber kurtz oder vber lang an allegeuerde. Ich hab och gelöpt bi guten trüwen für mich vnd alle min erben der ob-genanten Adelhaiden der selben pfant reht wer ze sint vf die mäz, als vorbeschaidenist, für reht ledig vnd vnbekümert aigen an. allen stetten, ze allen tagen, an allengeriehten, sü sigint gaistlich oder weltlich, wa sü des bedürfent gegen aller meng-lichem nach dem rehten, vnd sü noch ir erben noch nieman von ir wegen dar anniemer ze sumend noch ze ierrend, ze schadgönd noch ze müegend, weder an lüt nochan gut in dehain wise noch wege, noch süss noch so, an alle geuerde. Vnd des allesze offem warem vnd stätem vrküncle, so hab ich der obgenant gräf Friderich von derHöhen Zolre min aigen insigel für mich vnd alle min erben offenlich gehenkt an disenbrief. Vnd ich der obgenant gräf Ostertag vergihe, das dis alles mit minem gutenwillen vnd gunste besehenen vnd Zugängen ist, wan ich gemainder zu den selben ob-genanten dorfer bin, vnd des ze offem vnd statem vrkünde, so hab ich och min in-sigel offenlich gehenkt an disen brief. Vnd ze noch nierer sicherhait so hab ich deregenant gräf Friderich fiizeklich erbetten min liben vetter, gräf Fryderichen von Zolre,conmentür des hus ze Vilingen, vnd gräf Friderichen den Swartzgräfen vnd CünratenBranchöw, min diener, das si och ierü insigel ze ainer warhait vnd zügnüst aller vor-geschribener dinge offenlich hänt gehenkt an disen brief, wan sii hie bi warend vnddis alles sahend vnd hortend.
Dis beschach vnd ward dirre brief geben ze Vilingen in der stat an demnähsten mentag nach sant Erhartz tag in dem jare, do man zalt von gottes gebürtdrüzehenhundert jar vnd dar nach in dem sübenden vnd sübenzigosten jare.
Von den Siegeln des Ausstellers, des Grafen Ostertag, des Johanniters Grafen Friderich, des Schwarz-grafen und des Cünrat Branchöw (abgeschliffen) fehlt das vorletzte; 1, 2 u. 3 sind abgebildet in Mon. Zolle-rana, I, Nr. 369 (wo obige Urk. auch gedruckt), Nr. 448 u. Nr. 362.
Perg. Or. Donaueschingen.
1377, März 18.
Schaffhausen.
472. Graf Heinrich von Furstenberg bekennt, dass er Herzog Leupolts zu Osterrich,
Steyr, Kernden und Krain, Grafen zu Tyrol etc. und seiner Erben Diener geworden,und gelobt ihm mit Leib und Gut zu dienen und ihm alle seine Festen und „geslozz"offen zu halten bis auf nächsten st. Jörgen Tag und die zwei kommenden Jahre.„Wurd aber der egenante min herre dem keyser, kunigen oder andern herren zu hilfziehent vnd daz man im gelt gebe, damit er herren, ritter vnd knecht vsrichten solt,so sol er mir vnd minen dieneren geben als andern herren, rittern vnd knechten;
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