Druckschrift 
2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
Entstehung
Seite
276
Einzelbild herunterladen
 

276

1368.

von Fürstemberg, II ir sun, tunt kunt allen den, die disen brief an senhent oder hörentlesen, vnd veriehen offenlich II mit disem brief für vns vnd für vnser erben, daz wirAnnen von Fürstemberg, miner, der vorgenanten frow Annen, tochter, klosterfrowen VffHofe ze Nidingen vnder Fürstemberg gelegen in Costentzer bystum, geben habin vndgeben ze rehtem lipgeding ze habenn vnd ze niessenn ze ende ir wil die win täferrenze Haindingen vnd ze Pforren; vnd tettint wir iro geswistergit ald kern ir dehainsin daz vorgenant kloster, ir wer ains oder me, die sont och mit ir die vorgenanttäferrren ze lipgedinge han vnd niessen, die wil si lebent, vnd sont wir noch vnsererben noch nieman von vnseren wegen daran sumen noch ierren noch dehaineswegs bekrenken, süss noch so, weder mit worten noch mit werken, an geuerde. Vndwenn die vorgenannt Anne vnd andri iri geswüstergit, die klosterfrowen in dem selbenkloster werint, abgant vnd ersterbent nach ir tot, so sont die vorgenant täferren widerValien an vns oder an vnser erben, ob wir enwerin. Vnd ze warem vnd stettem vr-künd der vorgeschriben ding habin wir die obgenant frow Anne vnd graf Hainrichvon Fürstemberg vnsri insigel für vns vnd für vnser erben gehenkt an disen brief,

der geben ist ze Fürstemberg an dem nehsten frytag vor sant Vrbans tag, doman zalt von gottes gebürt drüzehen hundert vnd sehtzig iar vnd darnach in demahtoden iare.

Von den Siegeln der beiden Aussteller sind nur Bruchstücke erhalten.Perg. Or. Donaueschingen.

Bi

1368, Dez. 13.

415. 1368 vff Luciae gibt Ulrich von Keiffenberg Graf Conraden von Fürstenberg, Landgrafen in

Bar, und seiner Gattin Adelhaid etliche Lehengüter auf, anderwärts zu verleihen.

Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart.

I

1368, Dez.' 18.

Freiburg.

416, Graf Cünrat und Graf Heinrich von Fürstenberg beurkunden, dass ihnen die

weisen Leute, der Burgermeister und der Rath zu Friburg in Brisgow von der Stadtwegen bezahlt haben 1205 Gulden,die man nemmet Floren", und 4 Schillinge Pfen-nige Friburger Münze von der Kaufsumme für die Burg, die Herrschaft und dasGut zu Baden.

Gegeben ze Friburg 1368 an dem nehsten mentag vor st. Thomas tag dezzwelfbotten.