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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1368.

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ze Baden mit allem reht vnd mit aller irre zügehörde den obgenanten, dem burger-meister vnd dem rate von Friburg an irre vnd an der bürgere vnd der gemeinde vndan derselben stette stat reht vnd redelichen vf lidig vnd lere vsser vnsern vnd allervnserr erben vnd nachkomenen henden vnd gewalt, inen in ir vnd aller irr erben vndnachkomenen bende vnd gewalt. Vnd entzihent vnd begebent ouch wir graf Cunratvnd graf Heinrich von Fürstenberg die vorgenanten vns für vns vnd für alle vnsererben vnd nachkomenen der vorbenempten bürg vnd der herschaft ze Baden mit allerirre zügehörde, also das weder wir noch deheiner vnder vns noch dehein vnser erbenoder nachkomenen noch nieman von vnsern wegen hinnanthin meiner me dehein rehtnoch vorderung noch anspräche an die vorbenempten bnrg vnd die herschaft ze Badennoch an vt, das dar zu gehöret, weder sunder noch sament niemer gehaben nochgetün sollent weder mit geriht, geistlichem noch weltlichem, hoch ane geriht nochmit deheinen Sachen snst noch so, ane alle geuerde. Vnd entzihent vnd begebentouch wir vns her vmb für vns vnd für alle vnser erben vnd nachkomenen aller frie-heit, herren reht, lantreht, stettereht, burgreht, herren, stette vnd dez landes, allesgerihtes, geistliches vnd weltliches, vnd gemeinlichen aller der fünde vnd vszüge, soieman erdengken kan oder mag, da mit wir oder deheiner vnder vns oder deheinvnser erben oder nachkomenen oder ieman von vnsern wegen wider disen brief oderwider deheins der vorgeschribenen dinge iemer vt gereden oder getün möchtent nvoder hie nach. Vnd sunderlichen so entzihent wir vns des geschribenen rehtes, dazda sprichet: gemeine verzihunge solle nit verfahen. Her vber ze eim offen waren vr-künde dirre vorgeschriben dinge, so hant wir graf Cunrat vnd graf Heinrich vonFürstenberg die vorgenanten vnsere ingesigele gehengket an disen brief.

Dis beschach vnd wart dirre brief gegeben ze Friburg dez iares, da man zaltvon gottes gebürte drüzehenhundert ehtvvü vnd sehtzig iar, an dem nehsten dunrstagnach dem heiligen Ostertag.

Die Siegel der beiden Aussteller hängen an weissen Leinenbändern.Perg. Or. Freiburg. Nach demselben auch bei Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. I, 529.

1) Ueber die Verwandtschaft s. Anmerk. 1 zu Nr. 392 v. 1365, Jan. 24.

1368, Mai 19. Fürstenberg.

414. Gräfin Anna zu Fürstenberg verschreibt mit ihrem Sohne Heinrich ihrer Tochter Anna,Nonne in Neidingen, die Weintafernen zu Hondingen und Pfohren als Leibgeding.

Wir frow Anne gräfenn von Muntfort, frowe ze Fürstemberg, vnd graf Hainrich

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