Druckschrift 
2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
Entstehung
Seite
272
Einzelbild herunterladen
 

"»k

^^^^

1

272

1368.

3) Graf Heinrich III. wird hier zuerst als verstorben erwähnt. Am 23. Febr. 1367 war er noch amLeben; vergl. oben Nr. 406. Die Angabe des fiirstenbergischen Schreibers Andreas Kötz in seinen genealogi-schen Aufzeichnungen (Donaueschingen), dass Graf Heinrich im Jahre 1361 gestorben, ist demnach irrig. Nacheiner Archivalnotiz des vorigen Jahrhunderts ward Heinrich in Neidingen begraben. Ihm dürfte der untereder beiden Neidinger Grabsteine, welche oben Nr. 210 abgebildet sind, zuzuweisen sein; vergl. die dortigenBemerkungen.

1368.

410, Graf Conrad von 'Fürstenberg bewilligt, dass Heinrich der Reckenbach etliche Lebengüter

verpfänden darf.

Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart.

%m

1368, Jan, 6.

411. Heinrich von Rainstein, ein Edelknecht, erklärt die Stöße, Missehelle und den

Krieg, die er bis heute mit den ehrbaren Rudolf und Johannes von Schnellingen, Ge-brüdern, und mit ihren Leuten, Dienern und Helfern hatte, beigelegt,so ferre dazvns der edel vnser gnediger herre graff Hug von Furstenberg darumb heißet, daz wirdes beydenthalb gehorsam sin sont", und hat den genanten von Snellingen Urfehdegeschworen. Ihre armen Leute verspricht er fortan nicht anders anzugreifendennvff den guettern vnd in den gerichten, da denne die lütt vnd die gnetter ligent vndseßhaft sind, vnd in den gerichten, da si denne ingehörent, nach dem rechten".Wereaber, das es sich also gefüegte, daz die lütten vnd die güetter von andern erlegenvnd von andern Sachen bekümbert vnd vertrieben würdent, daz wir rechtens vff denguettern nit gepflegen möchtent, wie sich das gefüegti, sus oder so, so sont wir zubeiden sitten des rechten kommen gen Hasela in die statt vff drei oder vff fünf erbarmanne neben dem rechten, vnd was vns denne die ze baiden siten heißent vmb diestoße, die wir denne zemal sament hettind, daz wir des gehorsam sin sont an alle