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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1365.

zwischen Lenzkirch und Schluchsee. 10) Mühlingen zwischen Saig und Lenzkirch, B. A. Neustadt.

11) Saig, B. A. Neustadt. 12) Wohl Aichen, B. A. Bonndorf. 13) Der Feldberg, höchster Punkt

des Schwarzwaldes. 14) Doch wohl Schüsseln im heutigen Sinne des Wortes; vergl. auch oben Nr. 261,

S. 165 und Brinckmeier, Glossarium diplomaticum, unter Schüssellehen im Nachtrag. Das Maß: 1 Vierlingund der Zusatz: von einem Acker legen es zwar nahe an eine Frucht zu denken, doch lässt sich der NameSchüsseln für eine solche weder im heutigen Dialect der Gegend noch in älteren Quellen nachweisen. DieBezeichnung Vierling wird noch heute in der Gegend nicht nur für das Maß sondern bei gewissen Waaren,z. B. Krautköpfen, auch für die Zahl von 25 Stück gebraucht. Die Gegenüberstellung: 100 und 1 Vierlingschüsselen macht wahrscheinlich, dass das Wort hier die letztere Bedeutung hat. 15) Steig zwischen

Neustadt und dem Höllenthal. 16) börter = Ufer. 17) lochennen = Grenzzeichen. 18) Die

Haslach mündet östlich von Unterlenzkirch in die Gutach. 19) Büzenbrunnen auf der Gemarkung Olpen-

hütte zwischen Grünwald und Dresselbach. 20) Wahrscheinlich eine Wiese beim Glaserloch, südöstlich

von Grünwald, B. A. Neustadt. 21) Hinterhäusermoos, östlich von Fischbach. 22) Der Feldsee

am östlichen Abhänge des Feldberges. 23) runs = Einnsal. 24) Heute Altenweg, worüber die

Poststrasse von Neustadt nach Freiburg führt. 25) Thalbach heißt noch jetzt ein Brunnen an der Stelle,

wo die Gemarkungen Saig, Vierthitler und Neustadt zusammenstoßen. 26) Der Hochfirst, Berg südwestl.

von Neustadt. 27) Schneeschleife, Wasserscheide, Kamm eines Höhenzuges. 28) Ebersohl, Ebersuhl

heißt eine Pfütze, in der sich gern Eber wälzen. Der Ebersolbiunnen weist vielleicht auf den Saubach oderSubach am Hochfirst. Von diesem führt ein Bain, wie sie dort häufig die Felder abgrenzen, zum Wiedenbach,dieß also wohl der Wiedenrain. Vom Wiedenbach gelangt man den Hochfirst entlang in den Tobel Eglenthal,

der auf der nordöstlichen Seite des Hochfirsts gegen Neustadt hin zur Gutach abfällt.

29) Die Namen

des Hürrenhofs und Hürrenbrunnens am Hochfirst erinnern noch heute daran. 30) wag = Gewässer.

31) Die Halde Enkensteig am linken Gutachufer geht an der Röthenbacher Waldgrenze in eine Hochebeneüber. Bei den [Bestimmungen der Oertlichkeiten hat mich Herr Lindner, f. Forstverwalter in Lenzkirch,freundlich unterstützt.

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MS

(c. 1365.)

400. Opferwilligkeit des alten Ritters von Blumenegg gegen seine Lehensherren, die Grafen

von Fürstenberg.

Vor vil zeiten hat sich mit den graven von Furstenberg begeben , das dieselbigen graven ingroß armuet kommen (wie aber daselbig Zugängen, wer zu lang zu erzellen, auch hieher nit dienstlich);also haben sich ire lehenleut vom adel, bevorab aber ain alter ritter, ainer von Blumneck, iren mitallen trewen underwunden und die sach dahin gericht, das die jungen herren hei iren jungen tagen