1365.
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ze vnser frowen altar ze Badenwiler in der kilchen, \\ als vnser lieber bruder x ) selig,graf Imer von Strasberg vns enpholen hatte: des ersten ein schüpossen, buwet HeiniSchuldner, ein halb schüpossen, buvvent Henni -von Hach vnd Chüni Woläi, aber einhalb schüpossen, buwent och Henni von Hach vnd Chüni Woltii, ein schüpossen,buwet Chüni Schüber, vnd ein halb schüpossen, buwent Rudis erben in vronhof. Disvorgeschriben schüpossen haben wir an die phrunde geben mit den gedingen, dasein priester, weler da phründer ist, jerlich geben sol von den selben schüpossen eimlüpriester ze Badenwiler zwen Schilling Stehler *) vnd acht Schilling Stebler vmb brotzeinr spende armen lüten. Item vnd och eim lüpriester ze Mülnhein zwen SchillingStebler vnd acht Schilling vmb brot ze einer spende armen lüten zu des vorgenantenvnsers lieben brüders seligen, graf Imers jarzitlichen tage vnd vns ald vnsern erbenvnd nachkomen, ob wir enweren, jerliches vier sester nussen vnd vier phenning vndzechen Schilling alter gewonlicher Nüwenbmger, och von den selben schüpossen.Were aber, das kein abgang an den vorgeschriben schüpossen deheines jares wurde,das si nüt gelten möchten die zechen schöffel roggen geltes, die vnser lieber bruderselig, graf Imer, an die phrunde "geordenet hett, vnd och die phenning eim lüpriesterze Baden vnd eim lüpriester ze Mülnhein und och die spenden, die er och ordenete,so sol ein priester, weler denne da phründer ist, von vnserm teile der vor geschribenvier sester nussen vncl der vier vnd zechen Schilling phenning so vil nemen, das erdu vorgeschriben stuck verfallen müge, ane geuerde, vnd ensöllent wir noch vnsererben noch nachkomen ime des nüt vor sin. Vncl des zeinem offen vrkünde vndvestung, so haben wir graf Chünrat, graf Johans vnd graf Heinrich von Fürstenbergvorgenant vnserü eigen ingesigel gehenket an disen brief,
der geben ist des jares, do man zalte von gottes g*ebürte drüzechen hundertvnd fünf vnd sechzig jar, an dem nechsten fritag nach sant Angnesen tage.
Von den Siegeln der drei Grafen sind die Konrads (sehr beschädigt, fast völlig unkenntlich) undHeinrichs (wie oben an Nr. 234, schadhaft) erhalten.
Perg. Or. Karlsruhe (Breisgauer Archiv). Mone, Zeitschr. XVI, 113.
1) Die sehr entfernte Verwandtschaft, welche hier durch „bruder" angedeutet wird, beruht darauf,dass Margarethe, die Mutter des Grafen Immer von Straßberg, eine Tochter des Grafen Heinrich von Freiburg-Badenweiler war. Vergl. Mone, Zeitschr. XVI, 201.
2) Wahrscheinlich Constanzer Brakteaten, die zwei Bischofstäbe zeigten.
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393.
1365, Febr. 21.
Graf Cünrat von Fürstenberg verkauft an Herrn Albrecht von Clingenberg
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