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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1333.

fünf Jahre, innerhalb näher bezeichneter Gränzen. Unter den zur Aufrechthaltungdieses Landfriedens bezeichneten Kichtern ist genannt Hug von Almshouen, Schult-heiß zu Fürstenberg. Es siegelten die genannten Herren, Vögte und Städte.

Gegeben ze Baden an dem nehsten cistage vor sant Marien Magdalenen tag1333.

Nach einer gleichzeitigen Perg. Copie gedruckt bei Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B.,I, S. 287298. Weitere Drucke sind verzeichnet in der Amtl. Sammlung der altern eidgenössischen Abschiede,I, S. 17.

a) Schreiber: Burgge.

1333 (August).

186- Frau Anna von Geroldseck, geb. Gräfin von Fürstenberg bei der Übergabe von Schwanau.

Es hat ain herr von Geroltzeck vnd Schwanow, genant herr Walther, ein treffenlichen lang-wirigen krieg mit den reichstetten gehept; anno 1333 sind die von Strofiburg desselbigen jors, andem grönen dornstag, vor Oerstein gelegen, dasselbig gewunnen, dann es ein durrer sommer was,haben sie das stettlin besetzt, widerumb beimgetzogen von wegen der heiligkait. Darnach vff santMarx tag sind sie mit hilf Bern, Lucern, Basel, Fryburg in Yechtland, vnder herr Ruland Schwarbardem houptman, ettwa lang darvor gelegen, vnd nit gewinnen mögen, hat der herr von Geroltzeckvnd ander so im schloß geweßt, vermeinet, so die stett wißtent, daß sie in dem schloß mit profandtvnd andrer notturft so wol versehen sin, wurden abziehen. Vff sollichs haben sie mit den stottensprach gehalten vnd vnder andrem angetzeigt, domit daß die stott befunden, daß sie im schloß kainsorg hätten, so wollen sie verwilligen vnd ettlich verglaiten das schloß inwendig ires geuallens zubesichtigen. Sollichs die stott mit grossem begeren vnd geuallen annamen, verhofften (das ouch be-schahe) iren vortail dardurch zu erholen, verordneten daruff zwen, ciarunder der ain buchsenmaisterwas. Als nu die gemelten zwen das schloß, wie es gestalt vnd versehen was, irs geuallens besich-tigten, hat der herr von Geroldtzeck zu in gesagt, ob sie vermeinten das schloß zu erobern. Daruffder stötte verordneten nit vil antwurt gaben, dann daß der ain wider in sprach: herr was die bandkan machen, das landen ouch die hend wider zerbrechen, vnd sind domit dem schloß in das legergezogen vnd den stotten angetzaigt, daß das gemelt schloß nit wol, sonder swerlich zu gewinnen sig,es were dann, daß denen im schloß ir profandt verdorpt werden möcht; haben ouch die zwen so vilbericht geben, daß die stott vffbrachen vnd sich vff die andren siten legerten, vnd die gemach vndbehaltnis, do deren im schloß profandt lagend, zu oberst erschossen, domit die profand zum taill ver-uallen vnd gegen dem himel bloß lagendt; es hatt ouch in drey monaten nit geregnet, deßhalbensich die stott vil näher haben mögen legeren, dann sie vor nie gedoucht hätten. Doch so hat sollichsdem schloß kainen schaden mögen bringen: dann daß sie vff der bemelten zwaier bericht, so imschloß gewesen, die profant verualten vnd öffneten. Darnach haben sie die heimlichen gemach zuStroßburg vssgeroumpt, den wiist in thunnen vnd vossern gethon, dasselbig vnd vil ander stincker

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