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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1306.

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(1306.)

30. In diesem Jahre, wahrscheinlich bei Gelegenheit der Anwesenheit des Königs Albrecht am

28. Januar in Zürich, ließ ein Ritter Wisso seine Wohnung zum Loch in Zürich mit Wappen schmücken,deren Nachbildungen neuerdings von Z. Zeller-Wertmüller (Die heraldische Ausschmückung einerzürcherischen Ritterwohnung, in den Mittheilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürich, 38. Heft,1874) veröffentlicht wurden. Darunter findet sich (Nr. 61 auf Tafel II) das freiburgische oder fürsten-bergische Wappen ohne Helmschmuck, die unseres Wissens älteste colorirte, nicht auf einem Siegelangebrachte Darstellung, die mit den sonst bekannten völlig übereinstimmt. Man hat Gruud zu derAnnahme, dass die Besitzer der hier abgebildeten Wappen sich damals in König Albrachts Begleitungin Zürich befanden und dass dieß eben die Veranlassung zur Anbringung ihrer Wappen im Wiss'-schen Hause bot. Wenn auch durch die Urkunde Nr. 29. von 1305, Mai 30. nachgewiesen wird,dass die Grafen von Fürstenberg kurz vorher in Zwiespalt, vielleicht Kampf mit König Albrechtlagen, so ist das Wappen doch wohl eher einem von ihnen als einem Grafen von Freiburg zuzuweisen,weil sich in der Reihe der Wappen auch das eines fürstenbergischen Vasallen von Kürnegg findet(Nr. 160 auf Tafel IV).

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1306, Aug. 28.

Villingen.

31. Graf Egen von Fürstenberg beurkundet, dass er mit Gunst und Willen seiner

Brüder, der Grafen Cvnrat und Gebehart, dem Comthure und den Brüdern des Johan-niterhauses zu Villingen, welche seinen Sohn Egen in ihren Orden aufgenommen, zueinem Almosen gegeben habe den Widemhof zu Grvningen und den Kirchensatz, sowiedas Vogtrecht über uäher bezeichnete Güter zu Vberbeckon, die Fischenz in der Bri-ginne von Beckoven bis Vfhein, und die eigenen Leute, die Schrötere von Nidingenund Rudolf Fülling von Eschingen. Zugleich eximirt er diese Güter von seinen Ge-richten und verzichtet auf Steuer und Dienste.

Geben ze Vilingen drüzehenhundert vnd in dem sehsten jar an st. Augustinus tag.

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Es siegelten Graf Egen von Fürstenberg, dessen Sohn Graf Heinrich v. F., dessen (Egens) BrüderGraf Konrad und Graf Gebhard v. F., Abt Berchtold v. St.' Georgen und der Burgermeister und Kath der StadtVillingen.

Mone, Zeitsehr., XI, 443. Or. i. Karlsruhe (Johanniter, Grüningen).

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