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iezt in so grosser last vnd geferlichkeit, darinn kein kunig in hundert jarn gewest ist, angesehen das seingnaden kaum mit drey tausent werhaftigen mannen hieher kommen ist, vnd gar kein enntlich wissen gehebt,was der Spanier meinung sey, vnd wo sy änderst dann gutz willenß wem, so stund gewislich darauf ver-lierung seiner gnaden leib vnd aller der ihren, so bey ime seien. Aber nicht dest mynder so helt sich selbkunigliche wirde so trutzlich vnd handelt mit den Spaniern so weyslich vnd helt sich gegen inen so wol, da-mit sy sein gnad zu ime zeucht. Es sagt auch sein gnaden daneben, er hab einen leyb hie, den wel er wagen,vnd nit aus den landen, den verliern oder di land gewynnen; das zeig ich ewer kuniglichen Majestät darumban, das ewer Majestät merckh, was gmüts vnd hertzens sein gnad sey vnd von wannen er kuni. Auch gne-digister herr, so hat der kunig von Arragoni den gubernator hie von den landen Galici vnd seinen obristenstalmeister kuniglicher wirde von Castili etc. lassen emphahen, mit vil schonen vnd suessen Worten, mit erbie-tung, was sein gnad bedarf, ime das zegeben vnd reichen; das der kunig von Arragoni nur darumb gethan hat,kuniglicher wirden von Castili meynung vnd gmut zu erfarn, aber änderst nichtz ergrunden mugen, dann seingnad albeg gesagt, er beger zu seinem vater dem kunig von Arragoni bald ze kommen, mit dem sein meinungselbs zu reden vnd handlen, nit mer haben sy aus seinen gnaden bringen mugen. Sy haben auch vil geltzher gebracht, das sy heimlich auspieten zeschenken meinem hern von Villa, als obristen kemerling, dem donJan '), wnd sonst allen, die sy meynen gewalt haben solten, aber es halt sich der von Villa so weislich vndwol, dauon sy nichtz erfarn künden, vnd sonder zweyffi ist, er werd sich gantz wol halten, als er dann schul-dig ist, in hoffnung, don Jan wird das auch tun. Von meinem herrn von Very 2 ) wil ich ewer kuniglicherMajestät ietz nichtz schreiben, bis auf die nagst bost, darinn ich mich erfarn wil, was sein handlung sey, danner her kumbt vnd man sein all stund warten ist. Es het auch der kunig von Arragoni vier hergeschickt mitweyssen stablin, die solten von seintwegen justicy tun, was sich begeb hie an den hof; den hat kuniglichewirde von Castili gesagt, er sey kunig, vnd tue man vnrecht an dem hof, sein gnad wiß wol justici zetun,das sy weg ziehen sollen; das sy gethan haben, des sich des kunigs von Arragoni botschaft vast beswert hat.Gnedigster kunig, es halt sich ewer kuniglicher Majestät botschaft bey dem kunig von Arragoni so wol, darabkunigliche wirde von Castili, ewer kuniglicher Majestät son, sonders geuallens hat; der ist hie bey seiner gnadengewest, aber ine in bostweis wider zu dem kunig von Arragoni geschickt, vnd sein gnaden sezt vil Vertrauenszu ime. Den grosten veindt, so mein gnediger herr von Castili hat, an den kunig von Arragoni, das ist diekunioin 3 ), seiner gnaden gmahel, die ist böser, dann ich ewer kuniglicher Majestät schreiben kan; das mir nitzweiflt, sein gnaden ewer kuniglicher Majestät bas entdeckt, dann ich tun mag, dann sein kunigliche wirdeauf morgen alle frauen vnd junckfrauen wider in Brabant schickt, so di kunigin mit hergebracht hat, die synit bey ir haben wil, bis an ein alts weyb, die behelt sy. Noch, gnedigster kunig, als die herrn vnd Spanierherkommen seien, haben sy begert, mich, die haubtleut vnd teutschen knecht zesehen; als bin ich mit denhaubt-leuten vnd allen knechten in das veld gezogen vnd ein Ordnung gemacht, als solt man sich slahen, darab dieSpanier vil gefallens vnd Verwunderung gehabt. Es hat auch ein knecht sein leben verpurdt 4 ), dem ich aufdenselben tag gesicht aller knecht vnd herrn in dem ring das haubt hab absiahen lassen, das auch den Spaniernwol geuelt, das man also justici vnder den knechten helt, verwundern sich auch des guten regimentz an denknechten; dann warlich, gnedigister herr, sich die knecht so rechtgeschaffen halten, eins guten regiments seienvnd kuniglicher wirden von Castili so wol dienen, vnd so willig vnd gehorsam seien, dergleichen knecht ewerkunigliche Majestät nie» gesehen hat, wie wol ewer kunigliche Majestät vil knecht gesehen vnd selbs gehebthat; die all in einer färb gekleidt seien, daran ein lust zesehen ist, dann es ausgelesen knecht, wol personyretvnd eins rechten wesen seien, der gleich an kein solch hauffen warlich nie gesehen ist. So helt mich kunig-liche wirde von Castili etc, ewer kuniglichen Majestät son, mit den knechten so erlieh vnd wol, das sich immer
1) Don Juan Manuel de Belmonte, de Campoa y de Zebrico de la Torre.Vere, Oberhofmeister des Königs Philipp. 3) Johanna. 4) Verwirkt.
2) Philibert seigneur de