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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1504.

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trewer Wolfgang graf zu Furstenberg, vnser hofmarschalkh, obrister hawbtman vndlanndtuogt in Elisas, diemutigclich hat angeruffen vnd gebeten, das wir seine arm lewtim Kintzigenthall des halben teil zolls in dem dorf zu Biberach in der Ortenaw vndauf dem teich zw Ortemberg, so bisher phalltzgraf Phillips bey Rein inngehebt hat,zu freyen; haben wir anngesehen solh sein zimlich bit, auch sein vnd seiner armenlewt getrew dinst, so sy vns in disem Bayrischen krieg mit irn selbs leiben vndgutern gethan haben, vnd sy deshalbn solhs halben teyll zolls gefreytt vnd freyensy des hiemit für vns, vnser erben vnd nachkomen wissenlich in kraft diß briefs also,das sy hinfuro den nit mer zu geben schuldig sein sollen, vngeuerlich.

Mit vrkundt diß briefs geben zu Offenburg am sibenden tag des monats Au-gusti nach Cristi geburt funfzehennhundert vnd im vierden, vnser reiche, des Romi-schen im newnzehennden vnd des Hungrischen inn funfzehennden iaren.

Per regem pro se.

Ad rnandatum domini regis proprium.

Vidit Sernteiner.

Das kleinere königliche Siegel.

Perg. Or. Donaueschingen.

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1504, Aug. 7.

Offenburg.

367. König Maximilian verleiht dem Grafen Wolfgang zu Fürstenberg, seinem Hof-

marschalk, obersten Hauptmann und Landvogt im Elsass und in der Ortnow etc.,wegen seines treuen Verdienstes die in der Ortnawe und im. Berghopter Thal liegen-den Eigen- und Lehengüter Philipsen Dynnen von Lynningen als „achtisch gut", dasich ihr Inhaber als Anhänger Pfalzgrafen Philipsen der Acht theilhaftig gemacht*).Geben zu Offemburg 7. tag Augusti 1504.

Gleichzeitige Pap. Copie. Donaueschingen.

1) 1504, Dez. 27. (vff Johannnis apostoli et ewangeliste) beschwert sich Reinhart Thünn von Lyn-ningen in einem Schreiben an Grafen Wolfgang, dass derselbe ihm, der doch nie mit Worten noch Werkengegen ihn gehandelt, ein Dorf Berckhoupt eingenommen. Graf Wolfgang erwidert 1505, Sept. 26. (fritags nachst. Maricien tag), dass ja die Güter und Zinsen im Berghapter Thal nicht ihm, Eeinhart, sondern seinemwegen der baierischen Fehde geächteten Bruder Philips, der sie von ihrem Vater Friedrich geerbt, gehörthätten. Der Streit darüber setzt sich bis 1519 fort. Pap. Or. Schreiben und Concepte im f. f. A. — 1507,Jan. 5. (Ynsprugg) schreibt König Maximilian dem Herzoge zu Wirtemberg, er habe wegen der Streitigkeitenzwischen Grafen Wolfgang zu Fürstenberg und Reinharten Dym wegen verschiedener Güter in der Ortenaw,welche der letztere beanspruche, der Graf aber auf des Königs Befehl eingenommen und innehabe, auf phintz-tag nach st. Valentins tag (Febr. 19.) einen Rechtstag nach Hof anberaumt, und warnt den Herzog, dem Dymbeizustehen, falls derselbe sich mit der That widersetzen wolle. Gleichzeitige Pap. Copie. Donaueschingen.IV. 44

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