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1504.
1504, Aug. 19.
Strassburg.
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368. König Maximilian befiehlt dem Stadtrath von Strassburg, alle Kleinode, alles
baare Geld und alle liegende und fahrende Habe, welche Jakob von Landsberg imGebiete der Stadt Strassburg besitzt, einzuziehen nnd diese Güter zur VerfügungWolfgangs Grafen zu Fürstenberg, seines Hofmarschalls, obersten Hauptmanns undLandvogts im Elsass, dann des Matthäus Lang, Administrators von Gurk und Dom-propstes zu Augsburg, und Jakob Villingers, seines Buchhalters in Strassburg, zu stellen,nachdem diese Güter durch die Theilnahme des Landsberg an den Unternehmungendes geächteten Pfalzgrafen Philipp ihm verfallen seien *).
Auszug bei Koch, Beiträge zur neueren Geschichte aus unbenutzten Handschriften; Denkschriften derkais. Akad. d. Wiss., Phil.-hist. Classe, I. Bd. 2. Abthlg., S. 100.
1) Der Stadtrath zog sich einen in Maximilians Schreiben, Rotenburg am Neckar, 1504, Aug. 25. ent-haltenen scharfen Verweis zu, weil er obgedachten Auftrag nicht vollzogen, sondern eine Gesandtschaft mitGegenvorstellungen an ihn abgeschickt habe. Indem die Confiscation der Landsbergischen Güter neuerdings indiesem Schreiben befohlen wird, geschieht es mit der Drohung, die Stadt im Weigerungsfalle gleich straffälligzu erklären und in der nämlichen Weise gegen sie vorzukehren. Auszug bei Koch a. a. 0.
1504, Aug. 22.
Haslach.
369. König Maximilian befiehlt auf Anrufen des Abtes Conrad von Gengenbach dem
Grafen Wolfgang, zu Fürstenberg, seinem Hofmarschalk, oberstem Hauptmann undLandvogt im Elsasse und in der Ortenau, und allen künftigen Landvögten in derOrtenau, das Kloster Gengenbach, dessen Kastvogtei wieder an ihn (den König) ge-wachsen und gekommen ist, bei seinen Privilegien zu handhaben und zu schützen.Geben zii Haßlach 22. tag monats August 1504, reiche röm. 19., Ung. 1 5').
Nach einer Copie des 17. Jahrhdts. in Carlsruhe mitgetheilt von Freiherrn Dr. Roth v. Schreckenstein.
1) Am nämlichen Tage schreibt König Maximilian von Schiltach aus an den Stadtrath von Strassburg,er möge die „hauptpüchsen, der Straussen genannt", auf einem Nachen dem Grafen Wolfgang von Fürstenbergzuführen lassen, ihm aber den „Lewen" sammt Zugehörde und zwei Wagen Pulver schicken. Auszug beiKoch, Beiträge zur neueren Geschichte aus unbenutzten Handschriften; Denkschriften der kaiserl. Akademieder Wiss. Phil.-hist. Classe, I. Bd. 2. Abthlg., S. 100.
370.
1504, Aug. 23. Balingen.
König Maximilian belehnt den Abt Gerhart zu Alperspach mit dem Blutbanne