1503.
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1503, Febr. 13.
341. Sigmund Graf zu Lupfen, Landgraf zu Stüfingen, Herr zu Lantspurg, Römischer
königlicher Majestät Rath, obrister Feldhauptmann der vier vordem Lande und Vogt zuThann, gibt dem wohlgeborenen Wolfgang, Grafen zu Fürstemberg, Landgrafen in Bare,.Römischer königlicher Majestät Hofmarschall, obristen Hauptmann und Landvogt inElsaß, seinem lieben Vetter und Bürgen gegen die wohlgeborene dementia, Gräfin vonLupfen, geborene Gräfin von Montfort, seine liebe Gemahlin, um 300 fl. jährlichenZins, der ihr als Widdum verschrieben ist, einen Schadlosbrief.Geben vff mentag vor st. Valentins tag 1503.
Das Siegel des Ausstellers (roth in Schüssel; auf dem getheilten, mit Arabesken ciselirten Schildezwei gegen einander gekehrte Helme; Kleinod des r. Federbusch, des 1. Plug und Schwanenrumpf mit geöff-netem Schnabel; zwischen den Helmen: 1490; Umschrift: Sigmunö. tjraf. ?.. lupfte, latgvaf. nt. StüiijjE.)
Perg. Or. Donaueschingen. B.
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1503, März 1. — 7.
342. Der Graf (Wolfgang) von Fürstenberg, der Domprobst von Utrecht und der Herr von Fay
treffen als Gesandte des Königs Maximilian an dessen aus Spanien heimkehrenden Sohn, PrinzenPhilipp, mit diesem in Montpellier zusammen. Auf seiner weiteren Reise ') kömmt Prinz Philippnach Freiburg i. B. und (zwischen Aug. 20. u. 29). »inde Neustattum comitis Furstembergii«, vonwo er nach Sigmaringen geht.
Ponti Heuteri Delfii Opera (1651), Rer. Austriacar. lib. VI, c. 4, p. 142.
1) Dass Graf Wolfgang auf dieser Reise den Prinzen stets begleitet habe, wie Münch, I, 455, angibt,sagt Heuterus keineswegs. Im Juni befand sich Wolfgang wahrscheinlich wieder daheim; s. unten Nr. 348 flgd.
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1503, März 21.
343. Heinrich Sigmund von Howdorf verkauft, mit Zustimmung der Grafen Erhart
zu Thengen, Wolfgang zu Fürstemberg und Sigmund zu Lupfen als Lehensherren dereinzelnen Stücke, Schloss und Dorf Owelfingen mit Gericht, Zwing und Bann, Zehnten,Zinsen u. s. w. (thengen'sches Lehen), die Fischenz in derAyterach (theils thengen'scbes,theils fürstenbergisches Lehen), den Notyßens Zehnten zu Owelfingen (lupfen'schesLehen), die Mühle zu Nüwbrunnen, verschiedene Hölzer und Gütchen zu Owelfingen
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