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1502.
weser vertreten ist, und dem Junker Gangolf, Herrn zu Hohengeroltzeck wegen Ab-rechnung über die Nutzungen der Pfandschaft Loßburg *) und über Steuerersatz zumschwäbischen Bunde, unter Kostencompensation des Urtheils, zu Gunsten des Grafenund gegen die Ansprüche Gangolfs.
Gescheen am güttemtag nach Leonhardy 1502.
Das Siegel der Stadt Wolfach (wie oben, grün, an schwarzer Seidenschnur).Perg. Or. (sehr weitläufig, in Form eines Libells, 6 Blatt in folio). Donaueschingen.
1) Seit 1500 schwebte zwischen diesen beiden Parteien Streit, da Geroldseck die von Fürstenbergauf die Pfandschaft Loßburg verwendeten Baukosten nicht anerkennen wollte. 1501, Jan. 21. (dunrstag nachst. Hilaryen tag) schrieb Hanns von Reckenbach, Amtmann zu Husen im Kintzigentale, an Mölchior vonScho-wenburg, Vogt in der Pflege Ortenberg, sein Herr, Graf Wolfgang beabsichtige die Pfandschaft Loßburg ausden Händen zu geben und gönne ihm wohl, dass er sie erhielte. Schowenburg behauptete dann, der Abschlussdieses Geschäftes sei durch die Beamten des Grafen Wolfgang hintertrieben worden, der Graf aber widersprach.Weitläufige Correspondenzen darüber, meist aus dem Jahre 1501, mit Beilagen, die bis zum Jahre 1495 zurück-gehen, liegen im f. f. A. Hieher gehören auch die Regesten Nr. 450 u. 455 v. 1501, Febr. 11. u. Juni 25.bei Glatz, Gesch. des Klosters Alpirsbach, S. 355, 357. — 1501, April 16. (Freitag vor Quasimodogeniti) ur-kundet Graf Wolfgang, dass er die ihm von Gangolf von Geroldseck vor dem Landgericht zu Stockach ge-fertigten Pfandbriefe um die Herrschaft Loßburg und Schenkenzell (beide v. 1498, Juni 15. [Freitag nachFronleichnam] und Aug. 5., inserirt) dem Abte und Convente von Alpirsbach auf Begehren verabfolgen werde.Reg. Nr. 451 bei Glatz a. a. 0. nach gleichzeitiger Pap. Copie in Stuttgart. Vergl. auch daselbst Reg. Nr. 457.,wonach die Herrschaft Lossburg 1501, Sept. 14. von Geroldseck um 4000 fl. Gold an Kloster Alpirsbach ver-kauft wurde.
1502, Dez. 19.
340. Phillips Sturm, Burger zu Straßburg, verzichtet zu Gunsten des Grafen Wolf-
gang zu Fürstenberg gegen ein Leibding von 5 Gulden auf den halben Zehnten, großund klein, zu Hoffstetten, dessen Eigenthum Graf Wolfgang von Herrn Gangolf zuHohengerolzeck gekauft hat*).
Geben vff mentag vor dem hl. Winachttag 1502.
Die Siegel des Ausstellers und seines Vetters, des festen Ludwig Sturm (Bruchstücke).
Perg. Or. Donaueschingen.
1) Am 21. Dez. 1502 (mitwoch vor Winnachten) eignet Gangolf Herr zu Hohengeroltzegk diesenZehnten, den Phillips Sturm von ihm bisher zu Lehen getragen und jetzt an Grafen Wolfgang von Fürstenberg,seinen (des Ausstellers) Vetter, verkauft hat, dem letzteren. Perg. Or. mit d. Siegel des Ausstellers. Donau-eschingen.