1501.
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oder geben were, hinweg zu geben aen widderredde ires herren vnd gemahells erben,vnd wie sie solicbs ordent, dabey zu laessen. Soliche zwene artickel sint zu bedenckenvnd so man dem ein gleichmessigen lydlichen weg finden mocht, deucht mich gut.Zum drytten, das dem frewlin noch ires herren gemahel doit, so sie den erlebt, einmerglicher haußraidt folgen solle, bedeucht mich, so man in der widdeiiegunge vonden zehen gülden ein gülden zu geben nit abstehen wolte, als ich mich versehe, dasman alß dan mit des freuwlins hinweg geben einen weg funde, das dasselbige sie mitire brecht, geschenckt, geben oder zeugen wurde, by der herschafft Furstenberg plibe,affter was sie zemlichs vor ire sele heyle setzt. Vnd ob sie irs herren vnd gemahel doiterleben vnd einen andern man nemen, das ire alßdan ein somma geldts, ewer liebdenzu erlyden, vor solichen iren abscheidt des haußraidts geben wurde, vnd so sie kinderemit dem zweyten man haben, das solch kyndere ire mutterliche gudt gleich teylen etc.,bedeucht mich, so sie zum zwaithen staedt der eehe sich begeben, das ire nit mehrdan ire widdems gut ire leptage lang vnd nit wythers folgen solte vnd alßdan nochirem abgaug solicher widdem mit sinem renthen, in der heitlichs (?) a ) verschrybungevffgericht, widervmb an die graueschaft Furstenberg fiele".
Geben vnder meim secret mitwochs noch Assumptionis Marie 1501.
Pap. Or. mit Spuren eines zum Verschlusse aufgedrückten grünen Siegels. Donaueschingen,a) Vielleicht verschrieben für: heiratliclis.
1) Clara Anna, geb. 1501, Aug. 3.; s. oben Nr. 321.
2) Beiliegend ein Entwurf des Heirathsvertrages, datirt v. Aug. 2. (mendag st. Steffanß babst tage),ausgestellt von Bertoldt, des hl. Stuhls zu Menez etc. Derselbe verabredet und „beteydingt" die Heirathzwischen Herman Grafen und Herrn zu Hennenberg wegen seiner Tochter fröwlin Apolonien einerseits unddem Grafen Wolfgang zu Fürstenberg wegen seines Sohnes Grafen Wilhelm anderseits. Die Braut soll nichteher abgeschickt werden, bis sie das 16. Lebensjahr erreicht hat. Heirathsgut: 6000 fl. rhein. Landeswährung.Dagegen sollen Graf Wolfgang oder Wilhelm 12000 fl. Heimsteuer und Widerlegung, auch dazu eine Morgen-gabe auf ihren Besitzungen verschreiben etc. Bis auf st. Egidien tag schirst (Sept. 1.) sollen die beiden Grafender durchlüchtigen, hochgeborenen Fürstin und Frau Elßbeth, geborenen Markgräfin von Brandenburg, Herzoginzu Wirtenberg und zu Teck etc., gen Nürtingen zu- oder abschreiben. Dann soll Erzbischof Berchtold beideParteien zu Tagen bescheiden, um Beschluss zu machen, „doch vß behalten, ob graue Herman grauen Wil-helmen von Fürstenbergk itzo zuo Braunenfels bynnen deß gehorten slußtage vor besehen lassen vnd an deßselben persone schüen oder wegerung nemmen wurd. Zuo vrkund sein zwü geschrifft vß ein anderen geschnit-ten vnd eiedes grauen ein vbergeben." Pap. Concept. Donaueschingen. — Die Heirath kam nicht zu Stande.
1501,' Aug. 20.324. König Maximilian befiehlt dem wohlgeborenen, seinem lieben, getreuen Wolf-
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