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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1501.

Geben vff sannt Lorentzien abent 1501.

Die Siegel (grün in Schüssel, wie oben) des Ausstellers und seines Vetters, des edlen und festenHansen von Almszhouen zu Ymedingen.

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Am 6. Sept. desselben Jahres (menntag nechst nach sannt Verenen tag, des lanndtags by Furstenn-berg an der staig) beurkundet Othmar Eotennbacher von Furstemberg, fry, Landrichter in Bare im Namen desGrafen Wolfgang von Furstemberg, Landgrafen in Bare, diesen Kauf. Das Siegel des Landgerichtes in Bare.Perg. Or. Donaueschingen.

1501, Aug. 18.

323. Heirathsproject zwischen Grafen Wilhelm zu Fürstenberg und Gräfin Apollonia zu Hen-nenberg beireffend.

Otto Graf zu Solms und Herr zu Myntzenberg schreibt dem Grafen Wolfgangzu Fürstenberg etc., seinem freundlichen lieben Sohne und Eidam, wünscht Glück zuder angezeigten Geburt einer jungen Tochter 1 ), thut zu wissen, dass er sammt allenseinen Kindern und Grafen Bernharts Gemahl und seinem und des Grafen Wolfganglieben Sohne, dem Grafen Wilhelm, frisch und gesund sei. Was die vorgeschlageneHeirath des letzteren betrifft, wozu man seinendorichten raidt" begehre, schreibt er:der heyradt were meins bedunckens anzunemen, noch dem das freuwelin von guthergeburthvnd stammes, so ferre sie anders auch nit geprechliche vnd den leuthen gleichist vnd das man sich der zugäbe, widderlegunge vnd anders vergleichen mag. Ichhabe den begriffe des heyradts 2 ) vberlesen vnd befinde im selbigen beswernisse, souilmein dorichter verstandt verstaehet, vnd erstliche in der widderlegunge, die dan waer-liche hoechlich angeslagen, nemlich ye von zehen gülden einen; zum andern, das siemacht haben solte, in irem testament alle das ihene sie mit ire bracht, geschenckt