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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1500.

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diese Herrschaft unwiderruflich Fürstenberg zugehören solle. Geben vff zinßtag nach st. Michels tag 1506. DieSiegel der drei Aussteller. Perg. Or. Donaueschingen.

4) 1500, Nov. 10. verwilligt Wolfgang Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husenim Kintzigental, dem wohlgeborenen Gangolf Herrn zu Hohengerolzegk, seinem lieben "Vetter, der die Herr-schaft Schenckenzell an ihn verpfändet hat, da der ehrwürdige Herr Gerhart, Abt zu Alperspach, und seinGotteshaus das Thal Eenhartsow vor ihm von demselben um 750 fl. auch versetzt hatten und zwischen demAbt und seinem genannten Vetter ein Spanjagens halb" in diesem Thalevff das" erwachsen, dem Abtezur Beseitigung des Spans, noch 50 fl. auf seinen Pfandschilling schlagen zu dürfen, jedoch ihm an seinenPfandbriefen selbst unschädlich. Geben vf st. Martins des hl. bischoffs abendt 1500. Das Siegel fehlt. Perg.Or. Stuttgart. B.

1500, Juli 26. Augsburg.

306. König Maximilian verspricht dem Grafen Wolfgang zu Fürstenberg, seinemRathe,vmb seiner schickhlichait, auch getrewen nutzlichen dinste willen", die Land-vogtei in Elsass, Suntgew, Breisgew und Swartzwald zu übertragen, sobald dieselbedurch Tod, Abtritt oder Entsetzung des edlen Caspars Freiherrn zu Morsperg undBeffort erledigt wird.

Geben zu Augsburg am 26. tag des manets July 1500 x ).

Das königliche Siegel fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

1) Auf diesen Augsburger Aufenthalt des Grafen Wolfgang wird zu beziehen sein: Item 1000 fl.hoptgüt vmb 45 fl. zinß vffgenommen vom Erhart Wurmsern, bürger zu Straßbiirg im zu antwürten vff st.Philippen vnd Jacobs tag, genannt der Maytag. Sollich gelt ist mim gnedigen hern graf Wolfgang, 600 gonAugspürg an hoff in sin handt, vnd dem Katzenloher zu Augspurg in Franckfürter meß 200 fl., vnd 200 fl.zum letschten Juncker Gangolfen von Geroltzegk mitsampt anderm vff sin schloß Schenckenzell zu gantzer ab-pfandüngen worden. Eintrag des Andres Kötz im Kintzigthaler Lagerbuche von 1493 flgd., S. 255. Donau-eschingen. Graf Wolfgang scheint jedoch nicht dem ganzen Eeichstage beigewohnt zu haben; denn GrafAdolf von Nassau erschien dort persönlich für sich selbst und mehrere andere Grafen, darunter auchgrauffWolfen von Fürstenperg." So ein gleichzeitiges Pap. Verzeichniss der Theilnehmer an diesem Reichstage inden Weingartner Missivbüchern, VI, fol. 27 verso (Stuttgart, Staatsarchiv).

1500, Juli 27. Schwabmünchen.

307. Königliche Commission für den Grafen Wolfgang von Fürstenberg, die Angelegenheit mit

dem Kurfürsten von Mainz betreffend.

König Maximilian schreibt dem ivohlgeborenen Wolfgang Grafen zu Fürstenberg,seinem Kammerrath und lieben getreuen: Aus zufallenden vrsachen vnsrer veinde, sowir in mercklicher antzal im veld am herausziehen von Augspurg gefunden haben,wirdet sich vnser widerkunft gen Augspurg verlengern, vnd ist vnser maynung ernst-

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