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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1500.

liehen beuelhend, daz du die Sachen bey vnserm öheim von Mentz, als du waist, vntzauf morgen, darin wir dir furter zuhandlen beschaid tun wellen, in rue stellest vnddas best darinnen ankerest, auch vnsrer camrer, koch vnd tischdiener halb, vnd dar-tzu ainen fuetterschreiber vnd Sebastian tarier von stundan zu vns zukumen beschai-dest. Daran tust du vnser maynung.

Geben zu Menichingen an montag st. Panthaleons tag anno 1500, vnsers reichsdes Römischen im 15. jare.

Commissio domini regis propria.

Das aufgedrückte königliche Siegel ist abgesprungen.Pap. Or. Donaueschingen.

1500, Aug. 18. Augsburg.

308. König Maximilian theilt den ehrsamen, seinen lieben andächtigen, der Aebtissin

und dem Convent des Frauenklosters zu Wittichen, mit: der wohlgeborene, sein Rathund des Reichs lieber getreuer Wolfgang Graf zu Furstemberg habe sich bei ihm be-klagt, dass das Kloster ihn nicht für seinen Castvogt halten wolle, obschon GangolfHerr zu Hohengeroltzeckh und Kunigund, dessen Hausfrau, ihm neben der HerrschaftSchenckhenzell die Castvogtnutzungen des genannten Klosters verkauft haben. Da er(der König) den Kauf bestätigt habe, gebiete er dem Kloster, den Grafen Wolfgangvon Furstemberg für seinen Castvogt zu halten 1 ).

Geben zu Augsburg am 18. tag des monets Augusti 1500.

Ad mandatum domini regis proprium.

Auf der Bückseite das aufgedrückte königliche Siegel.Pap. Or. Donaueschingen.

1) Auf der Rückseite berichtet eine gleichzeitige Notiz, dass des Klosters Knechte zu Wittichen aufSt. Gregorien Tag (März 12.) 1501 für den Grafen Wolf gang zu Fürstenberg eidlich verpflichtet wurden. Vergl.auch unten Nr. 310.

y

1500, Aug. 20. Augsburg.

309. König Maximilian belehnt den Grafen Wolf gang zu Fürstenberg mit der LandgrafschaftFürstenberg und den hohenklingen sehen Lehen, bestätigt ihm die Privilegien seiner Vor-fahren und ernennt zu Commissarien, Eichtern und Conservatoren derselben neben denfrüher bestimmten Bischöfen und Dompröpsten von Strassburg, Constanz und Basel denHerzog Ulrich zu Wirtemberg und das Hofgericht zu Rottweil.

Wir Maximilian von gottes gnaden Römischer kunig, zu allen tzeiten merer