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1499-1500.
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der umkommen gebein versamt, mit gestiften seelmessen, da sich ein wallfarth, zum elenden bein genempt,und wunderfitzige werk hand erhaben.
Valerius Anshelms Bemer Chronik, ed. Stierlin und Wyß, 111, 14.Ohne Neues zu bringen, erwähnen den Tod des Grafen Heinrich noch manche andere Berichte, so Jo-hann Hallers Berner Chronik, Handschrift der Stadtbibliothek von Bern, fol. 35", 36\ Gerold Edübachs Chronik(Mittheilungen der antiquar. Gesellschaft von Zürich, IV, 224) und mit der irrigen Jahrzahl 1500 die AnnalesZwifaltenses in Mon. Germ. Script. T. X, p. 64; des Job. Linturius appendix ad fasciculum tempomm beiPistorius, Germanic. Script., ed. Struve, Ratisbonae 1726, II, 598. Vergl. über die dem Grafen Heinrich vorder Schlacht gewordenen Mittheilungen und über die Schlacht selbst auch Ochs, Gesch. der Stadt und Land-schaft Basel, IV, 632 figd. Die populäre Darstellung der Schlacht im XII. Neujahrsblatt für Basels Jugend,1832, erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftlichen Werth.
1) Vergl. die figd. -Nr.
1499, Juli 26. — 1500, Febr. 8.
290. Begräbniss des Grafen Heinrich zu Fürstenberg und Bemühungen um die Auslieferung
seines Leichnams.
a. 1499, Juli 26. schreiben vor Basel zu St. Jacob Hauptleute, Venner und Eäthe an Schuldheiß und
Rath zu Solothurn, es seien in der Schlacht zu Domach u. a. drei Grafen umgekommen: Graf Heinrich vonFürstenberg, Graf Wilhelm von Bitsch und der von Castelwart; gemeine Eidgenossen haben nicht gestattenwollen, dass die Leichname derselben nach Basel geführt werden, obwohl man ihnen hiefür 1000 Gulden er-legt hätte. Fritag nach Jacobi.
Nach dem Or. im Staatsarchiv Solothum mitgetheilt von Dr. v. Liebenau; vollständig gedruckt beiR. Glutz-Blozheim, Gesch. der Eidgenossen, S. 527 ').
1) Ebendort (S. 136, Anm. 328) wird erwähnt, dass Solothurn im Jahre 1506 eine Jahrzeit zum Gedächt-nisa der Schlacht stiftete.
"• Juli 28. Wolfgang graf zu Furstemberg, Landhofmeister des Bunds zu Swaben, Feldhauptmann etc.
an Meister und Rath der Stadt Basel. „Vnsem früntlichen grüs vnd alles gut zuuor, fürsichtigen, ersamen,wysen, besonder lieben vnd guten fründ. Nachdem vns anlanngt, das layder der wolgeborn vnser lieberbruder Hainrich graue zu Fürstenberg etc. seliger gedechtnuss an den fynnden todes verganngen sye (der all-mechtig welle siner sele gnad vnd barmhertzigkait bewyssen), pitten wir vch besonders flyss früntlich, ir wolltallen üyss fürwenden, ob ir vns desselben vnsers bruders seligen lybe durch gaistlich oder weltlich personenzu wegen bringen vnd vff vnsern costen vns zu schicken, damit wir ine an den orten vnsers gefallen zur erden,wie sich gepürt, bestatten mechten. Vnd bewyßt Vch darinn so vnuerdrossen vnd gutwillig, als wir vns frünt-lich zu vch vertrösten, vnd hinwiderumb, wa es sich begibt, beschulden wellen.Datum Wolfach sonntags nach Jacobi apostoli anno etc. 99."
Das aufgedrückte Siegel ist stark beschädigt.Nach dem Original im Staatsarchiv Basel mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
c. Am selben Tage schreibt Graf Wolfgang von Wolfaeh aus an Burgermeister und Rath zu Fryburg.
Er habe an Herrn Hannsen von Gilgenberg, Ritter, auch Burgermeister und Rath zu Basel geschrieben, „ernst-lich bittend, vlis anzukerend, ob sy vns sinen lib zuwegen bringen konden, damit wir in an den orten vnserswillens, wie sich gepürt, bestatten mochtend. So aber vns anzogt wirt, das wir der vind halb vnser botschafft
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