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1499-1500.
e.
bekommenlich nit dahin gen Basel bringen mögen, bittend wir ewer lieb gar früntlich, vns sollich brieff gen
Basel durch ewer gewiß botten zu verenden....."
Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B., II, 671.
1499, Aug. 7. antworten Statthalter und Rath der Stadt Basel dem Grafen Wolfgang: „Wolgepomerher, vch syen vnser gutwillig dienst alzit zuuor bereit. Vwer schriben von wegen vwers bruders, dem gottgnedig vnd barmherzig sin welle, vns zugesandt, haben wir gelesen, vnd sollen vns warlichen glouben vnd ge-truwen, daz der zufall vnd abgang gedachten herrn grof Heinrichs selig vns in träwen leid ist, den Schöpferaller weit von hertzen bittende, sin barmhertzikeit im mittzeteilen ze geruchen, vnd fugen vch ze wissen, dazwir anfangs, als vns das anlangt, haben vnderstanden, nach dem corpell ouch ander eren lüt ze stellen, imwillen die an enden vnd orten nach herkomen irs stammens zu der gewicht erden mögen bestatten vnd ver-sorgen etc. Aber wir haben sollichs von den Eidtgenossen vns nit erlangen mögen ze begünstigen, [dann syden vnd ander by der walldstatt behalten vnd keins wegs von statt füren haben wellen lassen. Destmindernit haben wir vns an den lieben vättern von den Barfussen, so die vnd ander corpell zesammen getragenhand, erkondet vnd befunden, wie vif anzoig eyns knechts, der vormalen by dem selben herrn grof Heinrichenselig gedienet hat, daz der corpell gefunden vnd in die kilchen ze Domegk nechst by dem sacramenthuß vndneben im herr grof Wecker von Bitsch vnd eyner von Castellwardt, die ouch vmbkomen sindt, zu der ge-wichten erden bestattet worden, vnd als wir berichten, ein merklicher kalch vif den corpell in das grab ge-worfen, deßhalben wir achten mochten, diser zit der zem teil verwerdt (sie) vnd nit witer ze besuchen sin. Dißhaben wir vch im besten nit wollen verhalten, sonder ze wissen geton, mit gar fiissiger bitt von vns gunst-lichen ze uermerken vnd, wa möglich were gewesen den corpell zu handen ze bringen erlangen hetten mögen,sollt vns weder müg, cost noch arbeit bedurt haben, denselben an end vnd ort sich gezimpt hett ze senden.Dann vwer edelkeit mit willen, dienstbarkeit vnd vil liebe in ander gestallten dann also ze begegnen, werenwir begirig geneigt.
Datum mitwochen vor Laurentii anno 99."
Nach dem Goncept im Staatsarchiv Basel mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
1500, Febr. 4. Luzern. Der Abschied der Eidgenossen besagt: Unser Wille und Gefallen, wie jederBote zu sagen weiß, wäre, dass Solothurn auf unsere Bitte die Leichname der Herren von Bitsch, Fürstenbergund Castelwart ausliefern ließe, da doch deren Verwandtschaft sich erbietet der Capelle dagegen 200 Guldenzu verehren und der römische König seine Botschaft dieser Sache wegen jetzt zu Zürich gehabt hat. Dienstagnach Lichtmeß 1500.
Regest in der Amtl. Sammlung der altern Eidgenöss. Abschiede, Bd. III, Abthlg. 2, S. 7.
1500, Febr. 8. Graf Wolfgang zu Furstemberg, Landgraf in Bare, der römischen königlichen MajestätKämmerer und Landhofmeister etc., schreibt den strengen, festen, fürsichtigen, weisen, gemeiner EidsgenossenRathsboten, jetzt zu Zürich versammelt, seinen lieben und guten Freunden:
„Min frundtlich dienst, strengen, vesten, fuxsichtigen, wysen, sonnders gütten fründe. Als myn bruder,graue Haynrich säliger gedächtnus, vor Dornach entlipt vnd die zidt sins lebens mit natürlichem tod beschlossenhaut, vm wölehen corpel ich zu mermoln, mir den gelangen zu laussen, durch min bottschafften an euch bitt-lich gelangt hab, das noch vntzhar verzogen vnd mir nit endtlich antwurt gelangt, ist mir vngezwyuelt euchwüssen; bitt ich euch, ewern vorigen vnd guttwilligen zusagen noch, mynen bottschafften gethon, ir wollenmir den lychnam myns bruders söligen zu mynen handen, inn an die ort, da vnser vordem ligen, zu bestattengeben vnd hyerinn den frieden, der lutter vßtrugkt, das yede parthye zu dem sin, wie das denn zumal ge-wesen ist, zu gelausen werden sol, ansehen, wil ich fründtlichs willens zu gedyenen hoben, vnd bit des ewergeschryben antwurt mit dem botten.