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etliche trunkhen, etliche tanzten; so hat auch der mehrtheil harnist vnd gewehr von inen gleit, indem etlichethumherren in Basel und nämlich der thumdechan, einer von Kottenburg, Hessen ein gut maal in Basel ufdem münsterthurm zu richten, in der meinung, da zu warten, bis Thornach ingenommen wer, vnd zuzusechen,wie es brünn. In disen dingen giengen die haubtlütt zu fuß hinuf zu dem schloß mit ihren knechten, nem-lich graf Heinrich von Fürstenberg, oberster veldherr, herr Mathis von Kasteiwart, graf von Putsch, vnd einervon Registen. Also hatten sich die von Bern, Zürich vnd Soloturn zuuorderst uf den berg gemacht, da syeigentlich der herren gefacht gehorten. Also uf den dag, was Maria Magdalenen dag, wurden Bern, Zürichvnd Soloturn zu ratt, den find anzugriffen, fielen nieder uff die knüe, hatten gott umb hilf und gnad, die findzu überwinden. Dis beschache vmb vesperzit, da brachen si uff, zugen heimlich vnd still durch den wald mitder ganzen macht in guter Ordnung, doch on drummen vnd pfiffen, bis sy zunächst an die find kamen. Dafielen die vordersten aber nieder uff die-knüe, hatten fünf Vater unser, fünf Ave Maria in das liden Christi;hiemit stunden si uff; liefen in der finden läger, stachen und schlugen zuboden, was sifunden. Also wütsch-ten die landsknecht zu iren gweren, lüfen dem gschrei zu, schlugen ein lärmen. Eh sie aber darzu mochtenkon, wurden sie überilt, das iren vil in den hütten erstochen, ehe sy wüsten, was es war, dann sie sich nitversechen, das die Bidtgnossen sollten da sin. Nun begab es sich ungefährt, das die Bidtgnossen den huffenvnd das läger angriffen, in dem die gällerischen knecht waren; also wo deren etwan zehen, zwentzig oderdrissig zusammen kamend, gestunden sie und warten sich bis in den dodt. Also fluchen die übiigen denberg nider zu dem andern läger vnd dem grossen hufen zu, die erstlich nüd anders wüsten, dann die lands-knecht weren uneins und jagtend einander; dis hawen und stechen triben sie den wald und berg durch nider.Da floche der mehrteil, deren bi 8000 waren, der Pirsbrugk zu, und was sy nit erschlugen, verjagtend sysonst. Also kam ein lärm inen hindersich nach, das sy zurückziechen mustend, vnd die iren, deren eben filander lingen band dem finden nach verlauffen hatten, entschütten. Dann hinder dem schloss Dorneck auch ein
huffen was, von dem die Eidtgnossen nit wüstend.......Sie verluren auch gar vill gutter lütten an dem ort,
nämlich graf Heinrich von Fürstenberg, der ein oberster veldherr war.
Aus Abt Silberisens Eidgenössischer Chronik, p. 431—436, (Mspt. der Stadtbibliothek; vergl. Katalogder Bürgerbibliothek von Luzern, 1840, S. 437, N. 9; S. 439, N. 13) mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
k. Nach Wernher Schodeler's °) Chronik, (Mspt. hist. Helvet. V, 22, fol. 518 flgd. der Bibliothek von Bern)
erfolgte der Angriff bei Dornach um Vesperzeit; Zahl der Erschlagenen 2500. „Es wurden auch die findmehrtheils nach christlicher Ordnung begraben." Graf Heinrich von Fürstenberg wird unter den erschlagenenGrafen erst nach dem von Bitsch erwähnt.
Mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
a) Wernher Schodeler von Bremgarten schrieb seine bis 1522 reichende Chronik 1532.
1, .... erschlugent darzu by vier tusent mannen, ritter, edel vnd vnedel, vnder denen vmbkament dise
nachgemelten grauen, nämlich eyner von Bütsch, einer von Fürstenberg, vnd der von Oastelwart.
Aus Heinrichs von Beinheim Basler Chronik, deutsch von Hieronymus Brühiger, 1522; (Mspt. fol.183, in der Bibliothek der Familie von Mülinen in Bern) mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
m. .... Hurgegen so ließen die Römisch-küngschen ob 3000 mann dahinten, welche der mehrtheil im
feld verwesen sind; item und ihren feldherrn, graf Heinrich von Fürstenberg, graf Wilhelm von Pitsch undherr Mathisen fryen von Castelwart, wurdent mit etlichen andren namhafftigen gan Domach in die pfarrkilchenvergraben, deren die von Solothurn kein'n durch kein losung noch bitt, auch des Römischen küngs an gemeineEydgnossen beschehne '), da dannen wolltent lassen führen. Hand ein sondre bein-cappel gebuwen und daryn