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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1499.

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h.

Ein Volkslied über die Schlacht von Bornach singt:

Graff Heinrich von Fürstenberg wol erbornhatt syn laben vor Dornach verlorn,der graff von Bittsch vn Oastelwarte,in der fürsten frouwenzimmer schonklagtendt sy die frouwen zarte.

Mitgetheilt von Frhrrn. von Aufsess in den Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees undseiner Umgebung, III, 132 1 ). Daselbst auch ein gleichzeitiger Holzschnitt, der die Schlacht darstellt, aufwelchem sich jedoch die Person des Grafen Heinrich nicht mit Sicherheit feststellen lässt. Vergl. auch das imII. Hefte der genannten Schriften reproducirte Kupferstichwerk zur Erinnerung an den Schwabenkrieg v. 1499.

1) Bei v. Liliencron, Die historischen Volkslieder der Deutschen II, 403 f. steht das Volkslied auf die Schlachtvon Dornach in einer jüngeren Redaction. Die obige Strophe lautet hier (S. 405):

Graf Heinrich von Fürstenberg wol erboren,din leben hast vor Dorneck verloren,der graf von Pitseh und der her von Castelwarte;in der küngin frouwenzimmer gutclagend üch die jungfrouwen zarte.

1499, Juli 30. schreibt Mathixus Clauss an Nördlingen: an Maria Magdalena Tag seien die Schweizeram Abend in das Sundgau gekommen, mit dem rothen Kreuze bezeichnet, und in die Wagenburg eingefallen,die ohne Hut und Wart war; Graf Heinrich von Fürstenberg, ein Graf von Bitsch, einige sagen von mehrGrafen, auch etliche Herren und Edle und ob 300 Fußknechte seien erschlagen und die Wagenburg und Büchsengewonnen worden. Wäre die welsche Garde, 1100 zu Ross nicht gewesen, und hätten die freien Knechte nichtdas ihrige gethan, so wären sie alle erschlagen worden; denn die von der Landschaft seien alle geflohen. Vonden Schweizern seien ob 500 umgekommen. Auszug aus dem Originalschreiben im Archive Nördlingen bei N.Fr. v. Mülinen, Historisch-genealogische Auszüge XXI, 261262; mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.

Berichte Georgs von Emershofen an Nördlingen: Aug. 9. Zu Durnach bei Basel haben die Schweitzerden Grafen Heinrich von Fürstenberg überfallen, das Heer gewonnen, 1 Hauptbüchse, 2 Karthaunen, 17 Schlan-gen genommen; erschlagen Grafen Heinrich von Fürstenberg, Grafen Weker von Bitsch, Mathias Kasteiwart,Nikiaus von Uttenheim und 300 Knechte; der Schweizer aber 500.

Aug. 13. Mülheim an der Donau. Im Sundgau sei ein Treffen geliefert worden, dabei Graf Hein-rich von Fürstenberg, Graf Wecker von Bitsch, Herr Mathis Castelwart und Niclaus von Uttenheim und aufbeiden Seiten ob 1100 erschlagen, bei 17 Schlangen, 2 Kartaunen, 1 Hauptbüchse, und das ganze Heer ver-loren. Man achte zwar, dass der Eidgenossen mehr als auf unsrer Seite erschlagen worden seien; es sei aberunglaublich, da das Heer, Büchsen und das Feld verloren gegangen sei.

Nach Auszügen aus den Original schreiben im Archiv von Nördlingen in N. Fr. v. Mülinens histor.-genealog. Auszügen XXI, 264267, Mspt. in Bern, mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.

Nun hatten sich die find jetzt besännet, das ihren ob 15000 zu ross vnd fuss vor Domach lagen.Under denen waren vill Burgunder; so hatten die stett Wurms, Spier, Mentz vnd Straßburg 800 mann mitihr stattpanner im feld und vil reisig, das sy doch wol hätten entbären mögen, dann die Sehwitzer inen vilguts bewisen; doch ward es inen wol vergulten, dan dis volckh nüd anders wusst, dan es were kein Schwitzervorhanden, nachdem der burgermeister von Basel inen kund gethan, wie das die Schwitzer all im Schwader-loch wären. Lagen derohalb ohn alle sorg und ohne dagwacht: ettliche machten ire hülfen, ettliche spilten,

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