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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1499.

sinß herrn willen von den vngehorsamen buren vmb sin leben bracht. Gott woll sy darvmb straffen vnd esan inen rechen.

Andres Kötz im Kinzigthaler Lagerbuch v. 1493, p. 9. Donaueschingen.

a) Zusatz von jüngerer Hand des 16. Jahrhdts: ob Basel.

b) Vor sant ist: nach mit anderer Tinte durchgestrichen.

1) Die Annales Fürstenbergici auß bewehrten original documentis undt denen manuscriptis weylandtOswaldi Gabelcoveri, archiatri Wirtenbergici, colligirt durch Joh. Virich Pregitzer (f. f. A.) erwähnen f. 1.:Zue Rama in Palaestina ist gemahlt daß fürstenbergisch wappen vnd stehet dabey H. Graff zue Für-stenberg." Also wahrscheinlich der Name des obigen Grafen Heinrich, über dessen Pilgerfahrt nach dem ge-lobten Lande jedoch nichts weiteres bekannt ist.

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c. Das Neidinger Anniversarienbuch im f. f. A.enthält unterm 19. Juli von gleichzeitiger Hand:obiit vf sant Maria Magdalena tag, do man zalttusent firhundert vnd nun vnd nüntzig iar, ist derwolgeborn herr, her Hainrich graff zu Fürstenberck,lantgroff in der Bor, romischer bänglicher maiestathofmarschalk vnd obrester felthaubtman, vorDor-nan erschlagen vnd vergraben.

d. Anno domini 1489 ") jar ist der wolgeborenherr herr Hainrich graff zu Furstenberg landgraffin der Bar Romischer bänglicher maiestat hofmar-schalk vnd oberster felthauptrnan, vor Dornan er-schlagen vnd vergraben.

Aufzeichnung vonc. 1503 auf Vorsetzblatt VIIIdes Neidinger Anniversarienbuches von 1494. Do-naueschingen. In der Neidinger Kirche hängt diehier abgebildete Todtentafel des Grafen.

a) Verschrieben für 99, schon von gleichzeitigerHand berichtigt.

e.

Grave Wolfen von Furstenbergs bruder, grave Hainrich, war in hohem ton und bevelch bei kaiserMaximiliano, unangesehen, das ine kaiser Friderich vorhin sampt andern graven und herren in die acht decla-rirt het. Er starb one leibs erben, ward in dem funfunddreißigisten jar seins alters, anno 1499, sampt ainemritter von Randeck von den Schweizer erschlagen und zu Dornach begraben. Sein dodt bekommert kaiserMaximilianum nit wenig.

Zimmerische Chronik, ed. Barack, II, 217.