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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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225
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im?:.

1499.

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.. :

a) Die hier und im folgenden in Klammern gestellte Worte sind wahrscheinliche Ergänzungen des durchzwei Löcher im Papier verstümmelten Textes.

e. 1499, Febr. 21. Engen. Bericht des Grafen Wolfgang von Fürstenberg und des Ritters Dietpold

Spätt an Herzog Ulrich von Wirteniberg und das verordnete Regiment. „Durchlüchtiger hochgeborner fürst,gnädiger herr, üwer gnaden schryben, mir yetzo zügesanndt, hab ich seins innhallts vernommen, vnd am ersten,das üwer gnad nit mer volcks heruff schicken köndt, mit antzeigung der bewegenden vrsach, sich des gewerbshertzog Eberhards halb erogende etc., des trag a ) ich müglich mit vwer gnaden sorg b ) vnd darumb c ) (vffuwrer gnaden begere) a ) Hainrich Miller (?) zu üwern gnaden hinab verordnet, [vnd kund diser zyt, in an-sehung vile des volcks hieoben vnd das es tailt ist, nit mer hinab schicken, sonder were man noch mer hopt-lüt heroben ze haben nottürftig] c ). Vnd gib üwer gnad zu erkennen, das ich mit rat anderer alhie vonüwern gnaden füssvolck by 400 mannen vssgeschossen, dieselben alhie zu Engen zu dess besatzung behalten,vnd hab das überig üwer gnaden volckh widerumb gein Tutlingen geschickt, alda by den andern üwern gnadenzügehörigen zu belyben, bis von andern des pundts verwandten ouch zugezogen, vnd den Aydtgnossen statt-licher wideistand, das ain grosse macht eruordert, beschehen mag, dann sie ligen ob zwelf tusent starckh allent-halben imHewgew, vnd ziehen darinn mit gewaltiger herschung vnuerhindert aller menschen vnd brennen alledörfer darinn, haben den Randeckern ain schloss Halsperg genant und grauen Sigmunden') von Lupfen ainschloss Rösseckh gebaissen [vnd der vehoff zu Hoburg], züsampt allen iren dörfern verbrennt, vnd yetzo obdryssig tusent guldin schaden gethan, vnd sonder vff hüt dato drüw dörfer verbrennt, vnd nemlich ain dorf,das nit ain viertail nrylwegs von Engen gelegen ist, gebrantschaczt. [Si haben ouch vff hindcht zu Stysslingenain wagemburg vfgeschlagen] vnd versieh mich allstund verstaind ouch ir maynung zu sind Engen zu belegem.Es sagt ouch ain knecht, [den mir vß inen gefangen hand] B ), das ir ernstlich fürgfaßt mainung vnd anslagsye, das gantz Hewgöw zuuerhergen. [Vnd als mich die sach ansieht, wa inen dan nit dapferer wyderstandgeschieht, so ist müglich, nachdem sie mit Ordnung vnd ainer Wagenburg ziehen, das sie biß gen Vlm ans tor

ziehen oder etwa treff in.....land 1 "-') ir Wagenburg vor Vlm schlissen werden oder an ainem andern end,

da man sich des velycht nit versehen möcht] k ). Darumb ich üwer gnad mit trüwen rat, die irn by ainanderzu Tutlingen des andern züzugs warten zulassen, dann sollten sie üwer gnad an ainem ort ynfallen, so besorgich, das yederman mit vorcht vnd schrecken beladen vor inen hinweg fliehen möcht, dann sie ziehen vnbelaidigtaller weit so trützig vnd mechtig davmb, das sie one zwyfel kain Schlacht waigern, vnd lassen inen gross ge-schütz nachbringen, darab zu mereken ist, ir gemüt wyters begerende, vnd wiewol man yederman lüt despündts aynung zum ernstlichsten schrybt vnd vffmant, so get es doch so gar klain, vnd behertzigt so wenig,das sich min hoffnung vnd getrüw naigung, so ich als ain sonder guter getrüwer pündtsgnoss zürn pünd ge-hept hab, zu desselben gantzer Verachtung genaigt hat. Aber üwer gnad wirdt gebryßt irer eerlichen haltung,das sich die lut ir verschrybung des pundts aynung bewyßt, vnd one zwyfel sölichs zu gut nimmer vergessen.Ich hoff aber, so man noch trüwlichen zu ziehen, man werde lob vnd eer erlangen vnd gross verderben ver-hütten, dann so diser hüff geschlagen, würd es (mins vermains) der andern halb nit not haben. Es Ist gerät-schlagt, das ich mich vf morn mit üwrer gnaden rayssigen [vnd andern] hie hinweg vnd vff die schloss hie-umb glegen thün soll, daruss gegen den fynden, so vsserthalb der rechten Ordnung vnd macht abschwaiff vmb-ziehen, wann es statt haben müg, zu handeln, das ich von üwer gnaden wegen vngespart mins lybs vnd Ver-mögens gantz begirig bin, doch willens schaden vnd vnwegs, als üwer gnad begert, souil möglich ist, zu uer-hutten. Graue Andress von Sonnemberg ligt alhie mit sölicher kranckhait befangen, das er vermaint, so essich bis morgen nit zu besserung schicke, zu bychten, vnd von trüwer begird vnd hertzen, das er yetzo sogern in vermügen stund, meret er sein kranckhait. Verner als üwer gnad begert, sie zu berichten der vrsachvnd des fügs, so vnsers tails gegen den Aydtgnossen sye etc., will ich mich deshalb an des pündts höptlütenerlernen vnd üwer gnad vnuerlengt zu wissen thün. Des angesetzten tags der versamlung halben haben wirIV. 29

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