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1499.
1499, Febr. 15.
249. Geburt der Gräfin Beatrix von Fürstenberg.
Anno domini 1499 jar ward di wolgeborn vnser gnedigs fröwlin Beaterix vonFurstenberg geborn vff fritag vor dem sontag Inuocauit in der Vasten. Vnd a ) wartzii Wolfach gefirmet, do man zu. st. Anna wihet.
Andres Kötz im Kinzigthaler Lagerbuch v. 1493, p. 5. Donauesehingen.a) Das folgende von anderer Hand.
Anno domini 1498 jar (sie) vff frytag vff sant Peters tag kathedra ward ge-boren frewle Beatrix von Furstenberg gegen dem tag.
Aufzeichnung von c. 1503 auf Vorsetzblatt VI des Neidinger Anniversarienbuches v. 1494. Donau-
eschingen.
1499, Febr. 9. — 21.
250. Correspondenz zwischen der Versammlung des schwäbischen Bundes zu (Jonstanz, HerzogUlrich von Wirtemberg und dem dortigen Regiment und Grafen Wolfgang zu Fürsten-berg, den Schweizerkrieg betreffend.
a. 1499, Febr. 9. Die gemeinen Hauptleute und Bäthe des Bundes in Swaben, jetzt zu Costentz ver-
sammelt '), an Herzog Vlrieh zu Wirtemberg etc. mit zugeordnetem Eegiment: „Wie wol ewer fürstlich gnaddurch dero lanthofmaister graue Wolfgangen zu Furstenberg bericht, daz die sach zwüschen Bömischer könig-licher Majestät vnd irer lantschaift an ainem vnd den gotshus lüten zu Chur vnd den von den Grawen püntenvnd iren zuuerwanten am andern tail in dem veldleger im Vindtstgow gütlich betädingt vnd gericht wordensey, auch demnach auf vnserm tail gar nach yederman abgezogen, so ist vns doch gestern abents durch könig-licher Majestät Statthalter vnd regenten hie zu Costentz durch schrifften, so inen by ainem eylenden postpottenvon Veitkirch zu komen sein, glouplich angezaigt, daz auf mittwochen nechstuergangnen die Aidtgenossen irnleger vnd hauifen in Sawrganser land erhept, sich vmb drey vr her vber Bin zu roß vnd fuß gethane vndain brand vnder Gutemberg angestossen vnd die andern die ire ouch widerumb zuzuziehen eruordert. Darufhaben sich die, so zu Veitkirch ligen, mit den knechten vom bunt geschickt vnd der landtsebafft daselbs mitgegenwer hinauf gefuegt, die veynd wider hin vber Bein getryben vnd wytern brand fürkommen, seyen auchdarnach am domstag auf st. Luzis staig an den stürm getretten, haben den eingenomen, die letzin zerbrochen,vil leut erstochen vnd sich gar hinab gen Mayenfeld geslagen vnd haben vns, die bemelten königlicher Maje-stät Statthalter vnd regenten, auf sollichs in kraft der veraynung des bunts vmb hilf vnd zuziehen widerumbzum höchsten angeruft vnd ersucht, mit anzaig, dwil die widerparthey die bericht abermals zerbrochen vndnit gehalten, auch sich die sach naehuolgend also geschickt hab, seye sich nünmer nicht anders dann des kriegszu inen zuuersehen. Dem allemnachvnd so nit allain königlicher Majestät vnd iren landen vnd leuten, sunder
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