1499.
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seinem (Grafen Wolfgangs) Bäslein, zu Rottwil in seinem (Grafen Wolfgangs) und dernächsten Freunde Beisein Verzicht hätte stattfinden sollen. Als sie aber gen Rotwilgekommen, seien sie des Verzichts nicht einig geworden, weil Graf Wolfgang nichterschienen sei. Laut des demselben bekannten Abschieds sei ein anderer Tag genRotwil vorgenommen vff zinstag nach st. Hilarien tag 1 ), was er, Graf Rudolf, ihmmit der Bitte gemeldet habe, auf Montag zu Nacht davor dorthin zu kommen. Daer nicht wisse, ob Graf Wolfgang diesen Brief erhalten habe, bitte er denselben noch-mals, auf genannten Tag nach Rottwil zu kommen und zu „verhelfen, die ding garzu end bringen." Derselbe möge durch den Ueberbringer dieses Briefes antworten.Geben vff frytag nach dem hl. Wichennechtag anno etc. 98.
Das Siegel des Ausstellers rückwärts aufgedrückt.Pap. Or. Donaueschingen. B.
1) 1499, Jan. 15.
1499, Jan. 21.
247, Henny Mayer von Rietberingen verkauft dem Grafen Hainrich zu Fürstenberg etc.
seine Scheuer zu Rietberingen im Dorf um 15 Gulden rhein., worüber er quittirt.Geben vff mendtag nach Hylary episcopi 1499.
Das Siegel des ehrsamen Johanns Küchen, Landschreibers zu Fürstenberg.Perg. Or. Donaueschingen.
1499, Febr. 3.
248. Hanns Nyffer schreibt an Wilhelm Sachs, Bürgermeister zu Esslingen, von
Stuttgart aus: Heute früh habe ihnen der Graf Wolfgang, Hofmeister etc., geschrie-ben, die Eidgenossen seien über Rhein gezogen und haben Stein und Diessenhofen be-setzt; darnach seien sie wieder über den Rhein gezogen, um dem „grauen bunde" mitMacht zuzuziehen. Man versehe sich, dass es ohne Schlacht nicht abgehen werde.Oben im Lande sei der Sturm angegangen und jedermann sei auf und ziehe ab, auchdes Herzogs Leute zu Tuttlingen und am Schwarzwalde.
Aus dem Esslinger Archive bei Klüpfel, Urkunden zur Gesch. des Schwab. Bundes I, 282.
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