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von den solben oder die sy vahen by eyd, die köpf vnd fuß vnd die hend gon hof antwurten, das vberigmogent sy behalten, dauon gehört dem vorstmeyster halb schmaltz. Deßglichen die wilden sehwein, jung vndalt, sollen köpf vorvß vnd darnach das halb durchvß von schwinen by eyd gon hoff geantwurt werden vondenen, so das vahen, das vberig mögen sy behalten. Sinn gnad verwilgt ouch wolf zu vacben, doch also, dasein yeder, ein oder mer vacht, den balg, die zwüschend st. Michels vnd st. Mathis tag gefangen würt, demvorstmeyster bring by eyd, der soll im darfür geben 12 blapart rappen, dauon soll dann dem vorstmeystervom selben gelt durch den, so den wolf gefangen hatt, von yedem balg zwen blapart geben werden, vndjobwolf im sumer geuangen wurden, sollen sy ouch dem vorstmeyster zubringen, der soll die bezalen, nachfcdemdie gut sindt; kundt er aber nit mit aim ains werden, so sol er im die zwen blapart geben heißen vnd denbalg ein dan verkouffen lassen, wa im geliept. Sin gnad erloupt ouch luxs zu vahen, da soll ein yeder byeyd ouch den balg alweg dem vorstmeyster bringen, der soll im dauon 16 blapart rappen geben, sol der valieraber von yedem balg dem vorstmeyster zwen blapart geben, vnd welcher nach st. Mathis tag gefangen würt,den soll man ouch dem vorstmeyster bringen, der soll die bezalen als sumerbelg, nach dem die gut sindt;kond er aber nit mit eim eins werden, soll er im sin gelt heyschen vnd den darnach lassen verkouffen, wo;imfugklich ist, glich wie mit den Wolfen. Sin gnad günt ouch zwüschen st. Michels vnd st. Mathis tag mardervnd fuchs zu vahen, sollen die belg by eyd ouch dem vorstmeyster bringen, der soll für ein marderbalg sechsblapart rappen geben vnd für ein fuchsbalg 5 blapart rappen. Vß sollichem gelt soll von yedem balg durchdie vacher oder verkeuffer dem vorstmeyster 6 pfennig geben werden vnd nach st. Mathis tag, so das gefül")nit mer gut ist, verbüt sin gnad an dry pfundt, das kein marder noch fuchs mer zu vahen biß wider nachst. Michels tag.
Sin gnad erloupt ouch, taehs, ötter, biber vnd wild katzen vnd yltyß zu vahen; wer die vahet, solouch by eid die belg dem vorstmeyster bringen vnd von eim otter, taehs oder biber hört dem vorstmeyster6 pfenning rh. vnd von den katzen vnd yltißen nichts. Sollich belg soll ein vorstmeyster eim yeden bezalen,darnach sy gut sind, wa aber er mit eim nit eins werden mocht, sol er sin geordnet gelt von im nemen vndim erlouben fürer zu uerkouffen nach seinem gefallen.
Sin gnad erloupt ouch eim yeden yma b ), die verloren oder eim empflogen sindt, in weiden vnd sunstzu suchen; welcher die vindt, der soll die by eyd ouch dem vorstmeyster anzogen, fürbringen vnd halbs demvorstmeyster geben oder sich mit im vertragen.
Dagegen gebüt vnd verbüt sin gnad allermencklich, ein hurß, tur, reher, hasen, vrhiener, häppich,sperber, haselhiener vnd all vogel mit dem schneytbam c ) noch Hoben nit zu vahen in keinen weg. Welcheraber das verbreche vnd nit hielte, den will sin gnad hertiklich darumb straffen an lib vnd gut.
Sin gnad beuilcht ouch hiemit eim yeden by sinem eide, wo in fürkome, das frembd lüt in sinemforst oder wildpennen vbergriffen, das sy die nach irem vermügen annemen, wo aber das nit sin mocht, jedochdem vorstmeyster sollichs fürzebringen, witter ze straffen; dergleich wa sy sunst mißbruch an dem, so verbottenist, fürkam, das sollen sy by eyd ouch riegen vnd offnen. Es soll ouch keiner in frembd herrschafften vßsiner gnaden forsten vbergriffen; welcher das verbrach, würd er dann von ander lütten angenomen, dafür woltim sin gnad nit beschirmen.
Vnd vmb sollich gnad, so inen also verwilget, ist siner gnaden beger vnd meynung, das ein jedermeyger, der ob vermug ein grossen hund halt vnd hab, den soll einer, so er in wald gat vnd nit hetzen wil,angefangen füren vnd nit ledig loffen lasse, sonder im ee ein vberzwerchen bengel anhencken d ), biß das einerden hundt an beren, schwin, wolf, luchs, fuchs oder ander tierer, so erloupt sindt, hetzen weit, mag er diehund hetzen vnd sunst nit, vnd sollend ouch all syner gnaden lut deshalb, von seiner gnaden Jäger dero be-gert, dester williger sin im helfen ze jagen vnd zu hagen, dester genier vnd lenger, wil sin gnad das hetzen
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