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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1498.

zu Tuttyshusen, eines zu Wyler, 4 Maß „anken" und 6 „basel plaphart" von zweiandern Gütchen zu Tuttyshusen, alles dieses theils Eigen theils Lehen von der Graf-schaft Fürstemberg (Lehen und Eigen nicht specitizirt).

Geben am dornstag in der hl. Pfingstwochen 1498.

Die Siegel des Ausstellers und der edlen strengen und festen Herren: Johannsen von Hüffingen, ge-nannt Schulthays zu Prülingen, Ritters, und Jörgen Stähelin von Stogkburg zu Sindelstain fehlen.

Perg. ür. Donaueschingen.

1498, Juni 13.

237. Hainrich von Ranndegk, Ritter, verkauft seinem Vetter, dem edlen und strengen

Hannsen von Lanndow, Ritter, der königlichen Majestät und des hl. römischen Reichsoberstem Schatzmeister, seine Vogteigerechtigkeit über das Dorf Rieteschingen, Lehenvon der hochwürdigen Fürstin Frau Amalyen, Aebtissin des Gotteshauses Unser liebenFrauen zu Lindow'), auch die Lehenschaft der Caplaneipfründe, dazu die niedernGerichte daselbst, die sein Eigen sind, mit benannten Zinsen und Güten, ferner dieniedern Gerichte und das Dorf zu Aitlingen, Lehen von dem Grafen Hainrich zuFurstenberg, mit Eigenleuten, Holz, Feld etc. und mit benannten Zinsen und Güten,alles um 2800 Gulden rhein.

Geben vff mitwochen vor sannt Veits tag 1498.

Die Siegel des Ausstellers und seines Vetlers, des edlen und festen Caspar von Ranndegk (in Holz-kapseln, grün in Schüssel, wie oben).

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Am 23. Juni (sant Johanns abend zu den Sunwenden) des Jahres belehnt die Aebtissin Amalyavon Lindow Herrn Hannsen von Lanndow, Ritter, mit der Vogtei Rieteschingen. Siegel der Ausstellerin.Perg. Or. a. a. 0.

1498, Juni 26.

Freiburg i. B.

238. Mandat des Königs Maximilian an den Grafen Wolfgang zu Fürstemberg:

Berthold von Trosenheim soll kürzlich seinen und des Reichs lieben, getreuen Vol-marn von Mombarn, einen Lehensmann und Untersassen des Bischofs Albrechten zuStraßburg, seines Fürsten und lieben andächtigen, wider die goldene Bulle, könig-liche Reformation und den Landfrieden, den er dein hl. Reiche und gemeiner Christen-heit zugut mit seinen und des hl. Reichs Churfürsten, Fürsten und gemeiner Versamm-lung Rath beschlossen und allenthalben ausgeschrieben hat, freventlich gefangen und