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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1498.

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brauchen beuohlen. Es soll auch hertzog Eberhardt zue der kaiserlichen Majestät gen Eothennburg am Neckherkhumen, da will sein kaiserliche Majestät mit ime handien, immassen ir mundlich von vns bericht werdet;vnd haben am gestern die statt Reittimgen hie geschworen vnd will sein kaiserliche Majestät morgen zuenacht in Schainbuch vnd vbermorgen zue Bebenhaußen im khlosster ligen vnd allererst auf Pfingstag negstgeen Rottennburg am Neckher khumen, vnd von dannen wellen wir euch berichten, wann vnd auf welchen tagdie kaiserliche Majestät geen Freyburg khum. Dann als du mir, graff Hainrichen, schreibst, das du der Vrslavon Sytters ain khündt gemacht hast, dem gib ich khainen glauben, dann du bist so khalter natur, das khainlebendig frucht von dir alß wol alß vom Vischer, der dann in deiner gesellschafft ist, khunibt; dorumb bedarfvnser herr khönig das frawenzimer vor dir vnd dem Vischer nit besehliessen. Ich will auch, allßbaldt ich zueden junckhfrawen khume, fragen, wie du sy gehallten habest, vnd dich mitsambt ihnen trewlich plasümierenoder aber sollichs Joachim von Fillenpoch beuehlen; vnd alß ir mir secretari ain brieff an her Hainrich Priest-linkh von seiner hausfraw geschickht habe, das ist im in sein handt geantwurt worden; dann er ist noch nitabgefertigte, er mueß vor sehen, wie im die schloß vnd stett hieumb gefallen vnd wie uil sy des jors rennthaben. Ich bitt euch, sagt mir ewerm vatter vnd den andern allen, besonnder ewerm brueder, mein gar willigdienst vnd dem Martin Sparnißet vill horrupfen (sie) von vnser baider wegen, souer er anders gesenndt ist."Wenig jüngere beglaubigte Copie. Stuttgart. — Vergl. über die Angelegenheit des Herzogthums WürtembergHeyd, Ulrich, Herzog zu Württemberg, I, 29, wo auch obiges Schreiben benützt ist.

1498, Mai 29.

235. 1498 am zinstag nach Exaudi compemit Märcklin von Ow zu Wachendorf als gemeiner der

wolgebornen, edlen vnd festen, seiner gnädigen herren vnd guten freund, hern Wolf grafen zu Fürsten-berg etc. einerseits und Kaspar von Brandeck zu . . . eck a ) des andern teils wegen der kirche, auchdes leutpriesters vnd meßners, zwing und bann, wunn vnd weide etc. zu Ober- vnd Nider-Brendi vndbeschreibt jedem, wie weit seine weide vnd viehtrieb gehen soll. Zusätze waren von seite Fürsten-bergs : die edlen vnd festen Konrad von Fürstenberg zu Hausen vnd Jörg von Reckenbach zu Gy-singen *).

Gabelkhofers Collectaneen, I, fol. 373. Stuttgart.

a) zu Sterneck haben die Donaueschinger Auszüge aus Gabelkhofer, bei Döpser, I, p. 231.

1) 1494, April 15. bevollmächtigte Wolfgang Graf zu Fürstenberg seinen Vogt und lieben getreuenSpeck Martin, in der Sache zwischen ihm und Caspern von Brandegk zu handeln. Datum vff zinstag vor Jubi-lati (sie) 1494. Pap. Concept. Donaueschingen. B.

1498, Juni 7.

236.' ü -Geory von Almshouen zu Hüffingen verkauft dem Grafen Hainrich zu Fürstem-

berg um 582 Gulden rhein., worüber er quittirt, sein Dörflein Bruggen an der Bregenob Prülingen und unter Wultertingen gelegen, mit verschiedenen namentlich aufge-zählten Höfen, mit Burgstall, Graben , Mauern, Gerichten , Zwingen, Bannen, fernerseinen Theil des Korn- und Heuzehntens daselbst und zu Tuttyshusen, ein Gütchen

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