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1493—1494.
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Nachts die Häge des Grafen Erhart am Thengereck und nahmen vier Knechte desselben gefangen, wogegen auch dieserGrafen Wolfgangs Armenmann Wolf Oheim und Peter Kellern , den Schuldheissen von Geisingen in Thengen fest-nehmen Hess. (Nach Schreiben vom Samstag nach Martini [Nov. 14.] und Zinstag nach Ottmari [Nov. 17] 1506.)TJeber das Ende des Streites ist nichts bekannt. (Donaueschingen, Pap. Or. und Cop. 10 Stücke.) B.
1507, Jan. 23. Hanns Hainrick von Clingenberg zu Meringen bekennt, dass ihm Wolfgang Graf zuFürstennberg etc. aus besondern Gnaden und stets widerruflich vergönnt bat, in seiner Gnaden Obrigkeitenund Wildbännen im Namen seiner Gnaden und der Grafschaft Furstenberg zu jagen und das Waidwerk zutreiben, nämlich „an der Ainödin, am Pfaffenbracht, am Hattinger berg, am Üerenberg vnd am Koppenhaim,ouch am Sytinger berg", so viel der Graf an demselben Gerechtigkeit hat, und sonst an keinen andern Orten,was des Grafen Vordem den seinigen auch etwan erlaubt haben. Wird ihm jedoch diese Gunst abgekündigt,so soll ihm das an seinen Hölzern, Zwingen, Bannen, altem Gebrauche und Gerechtigkeiten unschädlich sein.Geben vff samstag nach st. Sebastions tag 1507. Das Siegel des Ausstellers (grün in Schüssel; Schild getheilt;auf dem Helm Kissen, darüber Ead; Ijana ... tüngeber..). Perg. Or. Donaueschingen. B.
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1493, Okt. 31.
172. Virich Henndtmann von Amarütt in Ymenstetter Pfarrei, Englin, seine Haus-
frau, und Cünrat, sein Sohn, jetzt sesshaft zu Vffhan, verkaufen dem Grafen Hainrichzu Furstenberg etc. für 31 Pfund 10 Schillinge Heller Landeswährung einen jährlichauf St. Gallen Tag fälligen Zins von 31 Schillingen 6 Hellern.Geben am dornstag vor Allerhaylligen 1493.
Die Siegel der edlen und festen Jungkher Burgkharten von Schellenberg zu Hüffingen und Berch-toldt Stähelin zu Prülingen.
Perg. Or. Donaueschingen.
1494, Febr. 5.
173. Wolfgang Graf zu Furstenberg etc. hat nach altem Herkommen der Grafschaft
Fürstenberg und seiner Vordem, Herren zu Furstenberg, so Wolfach ingehabt, ausseiner Oberkeit über die Pfarrkirche daselbst einen Kirchherrn zu erben und desshalbdes jetzt verstorbenen Kirchherrn Herrn Burckhart Krencklis sei. *) hinterlassenes Gutzu seinen Händen gebracht. In Anbetracht demüthiger Bitte und seiner vergangenenDienste 2 ) entschlägt er sich jedoch desselben zu Gunsten der Söhne des Pfarrers,Mölcher, Gabriel und Ambrosius als unerzogener Kinder und, „wo sy nit enweren",deren Mutter; doch sollen dieselben in seiner Herrschaft sitzen bleiben.Geben vff st. Agthen tag 1484.
Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.
IV.
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