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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1493—1507. 159

170. Wolfgang Graf zu Furstenberg etc. verkauft dem ehrsamen Andres Kotzen, der

Zeit seinem Schreiber, 5 fl. jährlichen Zins von Schenckenzell, fällig von Gangolf undKüngund, Herrn und Frau zu Hohengeroltzegk, seinem lieben Vetter und Muhme,der von Michel Schäffer, Koch genannt, gegen ein Leibding an den Grafen gekommenist (Schaffers Hauptbrief darüber gegen Gangolf und Koch von Hohengeroltzegk datirtvon 1491, Sept. 14., gutemtag nach Vnser lieben Frowen tag Natiuitatis), um Güterund Zinsen im Kürtzenbach, Fronbach, Langenbach und Milenbach, die Kotzen vonseiner ehelichen Hausfrau erblich angefallen, zum Theil auch erkauft sind.Geben vff zinstag vor st. Bartholomeus tag 1493.

Die Siegel des Ausstellers und seines Bruders, des Grafen Hainrich, fehlen.Perg. Or., durchschnitten. Donaueschingen.

1493, Sept. 15. — 1507, Jan. 23.17 !• Jagdlicenzen auf fürstenbergischem Jagdgebiete.

a. 1493, Sept. 15. Jacob und Erhardt, Gebrüder, Grafen zu Thengen, bekennen, dass ihnen WolfgangGraf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare, ihr lieber Vetter, im Namen seines Bruders, Grafen Hainrichs vonFurstenberg, Landgrafen in Baare, ihres lieben Vetters, gestattet habe, „an Staya rören vnd an Bündtlen" zujagen, jedoch auf Widerrufen. Vff sontag nach des hl. Creütz tag Exaltationis, anno 1493. Dem Originaledrückten die Aussteller ihre Siegel auf. Pap. Cop. des 17. Jahrhunderts. Donaueschingen. B.

b. 1501, Sept. 18. Conrat, Kitter, und Burckhart von Schellemberg zu Hüfingen, Gebrüder, bekennen,dass ihnen und ihren Nachkommen der wohlgeborene Herr Wolfgang, Graf zu Furstenberg, Landgraf in Bare,der römischen königlichen Majestät Cammerer und Landhofmeister zu Wirtemberg, ihr gnädiger Herr, ausGnaden und auf beliebiges Widerrufen das Hochgewild, als Hirsche, Behe u. dgl. zu jagen erlaubt habe, näm-lich in folgenden Wäldern und Feldern: „das Wygenmar than, den Lupferberg, an Biethern, das Emyngerthan, Klenger holtzer, Sfainrören vnd an Hymlen, an Bütin, Hufinger löher vnd an Teggen Buschen." Gebenvff sambstag vor st. Matheus des hl. appostels vnd ewangelisten tag 1501. Die Siegel der Aussteller. Perg.Or. Donaueschingen. B.

c 1502, April 25. Wilhelm von Graffneckh, Vogt zu Tuttlingen, bekennt, dass ihm Graf Wolf von

Furstenberg, Landgraf in Bare etc. aus Gnaden und stets widerruflich vergönnt hat, in seinem Forst zu jagen,nämlich „am Coppnang (sie) vnd von der Haiigen thal hinuff biß vffs Hochsgestreß vnd das Hochgestreß hinußbiß an Landgraben, was in dem gezürgekh biß an Pfaifenbach gelegen ist, vff die rechten hand." Geben vffmonthag nechst nach st. Jörgen deß hl. ritters thag 1502. Das Orig. siegelte der Aussteller. Pap. Cop. desNotars Conrat Nellinger, 16. Jahrhdt. Donaueschingen. B.

d. 1502, Juni 24. Bernhart von Klingenberg bittet den edlen und festen Lux von Beuschach, Obervogt

der Grafschaft Fürstenberg, seinen guten Freund, als Amtmann seines Herrn ihm zu gestatten, ein Wildpret

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