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1489—1490.
1) Des schwäbischen Bunds.
k- (1489—1490). Die reden im handel zwischen Fürstembeig vnd Prülingen etc.
Item graf Wolf von wegen sins vettern graf Hainrichs git anzogüng des innhabends, so sin vettervber Prülingen besessen hab, als in das ain yede nützlich gewer einsetzen vnd daby beschirmen mög, vnd dasgetan on aller mengilich rechtlich vordrung, irtrung vnd ansprach etc. Item vber das vnd on alles verschul-den vnd redlicher vrsach syen die von Prunlingen abtretten vnd absehwaiff worden. Item daruff begert ervon wegen sins vettern bewandlung vmb den abtritt mit ablegung costen vnd schaden etc. Item daruff dievon Prälingen band lassen reden, si syen nit abred ainer Verpfandung nach hit ains brieffs vmb die pfandungwysende, den si verhören Hessen, mit sampt ainem pfandbrieff, von minem gnedigen herrn ertzhertzog Sigmundvon Osterrich etc. vff ainen von Wolffurt wysende. Item dardurch si vermaint haben clarlich vßgedruckt sige,das si züuor by irn fryhaiten beliben vnd och wytter nit gedrengt sollen werden, dann wie si von dem lob-lichen hus Osterrich gehalten sien vnd si der von Wolffurt ingehebt habe. Item si legten och ein ainen brieffvon ainem marggrauen von Eotteln, der dotzemal ain lantvogt gewesen sige inen, als si vermainen, der zu-gebe, das si furter one irn willen, als si siter zu der selben zit vor graff Hainrichs Verpfandung selbs geledigthaben, verrer nitt versetzt oder vergeben sollen werden. Item by welcher der pfandtbrieff inhaltung si niehaben beliben mögen, sunder sy syen beswärt worden, als hernach volgt, dardurch graff Hainrichs inhaben inkain gewer gan möge. Item so sige diß die erst besward von graff Hainrichen furgenomen , er sige vngeuar-lich vor fünf vnd drisig jaren gen Prunlingen mit etlichen knechten komen in eroffnung, als ob er die selbenwider die Swytzer pruchen wolt, hab aber si vff das rauthus beschickt, inen furgehalten ainen gedienten aide,der doch wider den aide, so sy sweren, sich selbs vnd gemain statt Prunlingen by iren fryhaiten vnd altemherkomen zu handt haben sige, vnd als si mit gewappetten vnnstanden (sie) waren, redte graff Hainrich:den aid werden ir sweren; also aus forcht tätten sy den selben aide. Item vnd als aber ir zwen ettwas reddesselben aids prucht hetten etc., hab er die selben lassen fahen, hinfüren vnd vmb hundert gülden geschätzt.Item da sige der statt herkomen, welcher das recht vertrösten mög, das der herr ine daby beliben lassen solle,sige inen aber durch graf Hainrichen abgestrickt. Item er hab och die fryen geaignet vnd der ettliche füraigen verkoufft. Item er hab och si, ain gemain stat, rner dann ain mal geschetzt. Item er tüg inen och ab-
prüch andern....... (Lücke). Item inen sige ouch trowort furkomen, das graff Hainrich gesagt solle haben,
ain yettni mit inen zetund vnd etlichen die köpf abzehowen. Item vff das vnd die obgemelten vrsachen sigenir zehen vßtretten, haben der sach raut gehebt zu Vilingen, wie si den dingen tätten, sy hetten ainen vngne-digen herrn, des gewalt si entsässen; da wurd inen gerauften vnd souil gehandelt, das die sach zu ainem gütt-lichen tag gepracht wurd; da aber graf Hainrich vnder andern redte, es wurd so wol nümermer gericht, erwolt etlichen köpf abhowen oder ertrencken lassen. Da si das vernomen, tratten si all ab, nitt wider iren her-ren, sunder vmb Verhüttung siner vngnad vnd gewaltz. Item vnd wie wol si sich domals rechtz erbotten habenvor mins gnädigen herren von Osterrich stab, hab inen doch graffe Wolf vilicht vß beuelh sins vetters das ir in-genomen vnd vnderpracht mit macht, als och noch täglich beschee. Begerten wanndel vmb das vnderprachtmitsampt costen vnd schaden mit erbiettung, dem nach graf Hainrichen zu recht still zesteen inhalt irer vord-rigen rechtbott. Dar wider aber graf Wolf von wegen sins vetterm die maß hat reden lassen, wa der pfandt-schafft brieff nit ingelegt wäre, wolt er das gethan haben; dann dar inn werd gemerekt, was der sinem vet-term zu gebe vnd wie die von Prunlingen sinen vettern gebetten haben vnd er sy nit. Zürn andern begerter, ainen brieff von minem gnädigen herren hertzog Albrecht saugen löblicher siner gedachtnuß wysend zuhören, wie der pfandtschilling 1600 gülden mit 1100 gülden von sinen fürstlichen gnaden gestaigt sige, das allesgraf Hainrich vß gnedigen willen der armenlüt halb vff Prunlingen ließ slahan, wie wol es den vordrigenpfandt sy (sie) ') nit ertragen möcht. Item vnd nach allen pfandschafften hab min gnedigister herr ertz-