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1489.
alles, so obstat, mit vnserm wissen, gunst vnd gehell besehenen ist, wir dem allem,wie obstat, nachzukomen zu gesagt vnd gelopt. So baben wir Wolfgang grane zu.Fürstemberg vnser aigen insigel für vns vnd vnsern brüder graue Hainrichen vonsiner bitt wegen mangelhalb, diser zyt sins insigels, vnd wir Michel vnd Sigmundherren zu Schwartzemberg, yegklicher sin aigen insigel vns vnd vnser erben des zubesagend offenlich gehenckt an diß brief,
geben am mitwochen nach sant Laurentzen des haiigen martrers tag nachCristi gepurt vierzehenhundert achtzig vnd newn jare 2 ~~ 4 ).
Sämmtliche Siegel fehlen.Perg. Or. Donaueschingen.
1) 1489, Aug. 13. verweisen Michael Herr zu Swartzenperg und Sigmund Herr zu Swartzenperg, seinehelicher Sohn, die wohlgeborene Frau Anna von Swartzenperg, Gräfin von Fürstemberg, Sigmunds zu Swartzen-perg eheliches Gemahl, um 2000 fl. rhein. und 100 fl. Gilt Widerlegung auf ihr Schloss Stefansberg und diedrei Dörfer Newseß, Hürblach und Hayde. Geben auf donrstag nach st. Laurentzen tag des hl. martrers 1489.Die Siegel der beiden Aussteller und deren Vettern und Schwäger, der edlen, gestrengen und festen JohansenHerrn zu Swartzenperg und Cünraten von Hütten, Kitters, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen.
2) 1489, Okt. 6. schreibt Michel Herr zu Swartzenperg, Amtmann zu Kitzingen, Bürgermeister undRath der Stadt Windsheim, dass er den edlen Sigmund Herrn zu Swartzenperg, seinen Sohn, in vergangenenTagen mit der wolgeborenen Frauen, Anna Gräfin zu Fürstennberg, Landgräfin in der Baar etc., vermählthabe, und lädt dieselben ein, auf den von beiden Theilen zur Heimfahrt bezeichneten Tag, nämlich auf Mon-tag nach St. Gallen tag (Okt. 19) zwei Eathsfreunde abzuordnen, damit dieselben mit andern seinen gnädigenHerren und Frauen, auch guten Freunden anwesend sein mögen. Datum Kitzingen dinstag nach Francisci 89. —
1489, Okt. 9. beauftragen Bürgermeister und Bath von Windsheim ihren Rathsfreund BartholomeStumpf, einen silbernen Becher mit einer Credenz und Füßlein, so bei zwölf Gulden werth, in Nürnberg zukaufen, um dieselben bis Donnerstag oder Freitag (Okt. 15. oder 16.) haben und zur Heimführung der GräfinAnna von Fürstenberg schicken zu können. Geben freitag st. Dionysius tag anno 89. —
1489, Nov. 1. schreibt Michel Herr zu Swartzenperg, Amtmann zu Kitzingen, dem Rathe zu Winds-heim, dass die Heimfahrt seines Sohnes Sigmund und der Gräfin Anna von Fürstenberg verschoben sei, undlädt eine ehrbare Rathsbotschaft ein, auf Montag nach st. Martinstag (Nov. 16) „seine frölikheit helfen vol-bringen". Geben Kitzingen an sonntag Allerheilgen tag anno 1489.
Nach den drei Pap. Or. mit Siegel oder Siegelspuren im Archive des Germanischen Museums in Nürn-berg mitgetheilt von Freiherrn Dr. Roth v. Schreckenstein.
3) 1489, Nov. 20. schreiben Hainrich und Wolfgang, Gebrüder, Grafen zu Furstenberg und Land-grafen in Bar etc., und Michael Herr zu Swartzenperg den ehrsamen und weisen Burgermeister und Rath derStadt Wyndshaim, ihren lieben besondern, und bitten dieselben, nachdem sie in vergangenen Tagen ihreSchwester und ihren Sohn verheirathet, etliche Ehe- und Verweisbriefe von dem vorigen Manne der ersteren,dem wohlgeborenen Grafen Eberhart zu Sonnenberg löblicher Gedächtniss, für sie zu getreuen Händen aufzu-bewahren. Geben zum Stefansberg am freytag nach Elizabethi anno etc. 89. Pap. Or. (die Siegel der Aus-steller befanden sich auf dem nicht mehr vorhandenen Umschlage). Donaueschingen. —
Am folgenden Tage (sambstag Vnser lieben Frawen tag Presentacionis genant 1489) bekennen Burger-meister und Rath der Stadt zu Windsheim einen Ehebrief von dornstag nehst nach st. Anthonyen tag 1481