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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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Fürstenberg, vnd nicht kinder mitt ainandem gewunnen, so sol die frow ir leptag denbysitz haben by den zway tusend guldin ir Widerlegung in maß, wie uorstät, vndnach irem abgang, was von herr Sigmunden darkomen wäre, wider vff herr Sigmundsnechst erben geuallen, vnd was von frow Annen von-Fürstenberg darkomen wäre,sol och widerumb geuallen vnd gelangen an ir nechst erben lut des ersten hyratbriefs.Ouch ist beredt, das die gemelten tusend guldin morgengab, von Sonnenberg dar-komen, frow Annen von Fürstenberg in disem hyrat fry vßgedingt vnd vorbehaltensein sollen, das si die durch gott oder ere oder sunst, wie vnd wem'm si wil, wolverordnen, hingeben vnd verschaffen mag, wie si des nach lut des ersten hyratz ochzüthün macht gehept hat, on irrung vnd inred herr Sigmunds vnd mengklichs. Essol ouch frow Annen von Fürstenberg nach abgang her Sigmunds, ob si den vber-lepte, mit sinen geltschulden nichtz züthün haben vnd der onengolten sein in all wyse.Die genant frow Anna gräuin von Fürstemberg sol och by der verzyhung, vormalsgegen iren brudern vnd iren erben gethon, beliben vnd gegen inen wytter von herrSigmunden von Swartzemberg oder sinen erben deßhalb kain anuordrung in oder vs-serhalb rechtens beschehen in kainen weg. Vnd zum letsten ist beredt, das der ersthyratbrief, die verwysung vnd ander brief von Sonnenberg herlangend, zu getrüwshanden sollen gelegt werden hern Sigmunden, sinem elichen gemahel vnd elichenerben, ob si die mitainander hetten, zu gut hinder die ersamen vnd wysen burger-maister vnd rat zu. Weindßheim mit den fürworten, ob herr Sigmund solicher briefains oder rner zu. inbringung der gült, ersatzung der geweren oder anderm notturftigwurd, das alsdann im vnd siner gemaheln oder elichen erben zu gut die von den-selbigen burgermaister vnd rät zu Weindßheim vff ain erbere Vertröstung inen diewider zu antwürten hinuß zu sinen handen gelihen werden sollen; vnd wo aber herrSigmund mit tod abgieng vnd mit siner gemahel kainen erben gelassen hett, so sol-len solich brief sinem elichen gemahel volgen vnd gewartend sein, also das si damitthün vnd lassen sol vnd mag nach irem verlust vnd geuallen. Vnd wann baid ob-genannt parthyen solicher vnser früntlichen abred vnd täding willig vnd benügig ge-wesen sind, so haben sie vns baidersyt mit iren handgegebnen trüwen gelopt vndversprochen, der in allen puncten, stucken vnd artickeln zu leben, die zu halten vndder nachzukommen on verer vßzug vnd widerred, alles trüwlich vnd vngeuarlich.Vnd des zu vrkund sind diser hyratbrief zwen glichlutend geschriben, yeder obgenan-ter parthy ainer geben, daran wir die vorgeschribnen all vier als tädinger yegklichersin aigen insigel habend lassen hencken, doch vns vnd vnsern erben onschaden. Sobekennen vnd verjehen wir obgenannten Hainrich vnd Wolfgang, gebruder, grauen zuFürstenberg etc., Michel vnd Sigmund, sin sune, hern zu Schwartzemberg, das solichs

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