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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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HB

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1489.

weit, si also zum Steffensberg by irem bysitz zu lassen, so sollen die von Swartzem-berg ir ainen andern bysitz vmb den Steffensberg in dry mylen wegs ringwyse dar-umb, in welher statt frow Annen gräuin von Fürstenberg vngeuarlichen begert, gebenvnd verordnen , als dann ainer sölichen gräuin wittwen gezimpt vnd gepürt, vnd dasalles tbün vnd vollfüren nacb rät, wissen vnd willen irer bruder, graue Hainricbs vndgraue Wolfgangs von Fürstemberg oder irer erben, vnd sollen ir docb nicht destmin-der die hundert guldin gülte von irem verwysten vnd verfangnen giite järlichen irleben lang zu iren banden antwurten vnd vßrichten in aller maß, als ob si denbysitz zu dem Steffensberg hette. Es ist och beredt: ob dieselb frow Annen vonFürstenberg irn wittwenstät verenderte, das ir dieselben von Swartzemberg oder irerben die hundert guldin gülte ir leben lang järlich vßrichten, beczalen vnd zu irenhanden antwurten sollen in dem benanten zirckel der dry er myl vmb den Steffens-berg, wuhin si ye järlich vordert vnd begert, als uorstat; doch wa die frow im schloßSteffensberg by irem widern blibe sitzen, der ir erstmals verschriben ist, vnd das sidas durch verwylligung irs gemahels erben hette, so sollen doch dieselben erben iroffnung in dem gemelten schloß Steffensberg zu ir notturft haben, vnd so si dienemen, so sollen si, diewyl si das schloß brauchen, och helfen bestellen vnd verhüten.Es sol ir och, so si iren wittwenstät verendert oder ob ir in vorgeschribner wyse ainandrer bysitz verordnot wurd, mit folgen vnd gelangen all ir klainot, gebend, gewandvnd was zu irm lyb gehört, och darczu all ir varend hab, di si hern Sigmunden zu-gebracht hett, vnd souil varender hab si mit ir bringet, alsuil varender hab sol irvon herr Sigmunds erben och mituolgen vnd werden. Vnd ob die varend bab, die sivon Sonnenberg mit bringen sol, zu gelt geslagen würcl, souil dann desselben geltzist, sol ir alsdann, so es zu. vällen kumpt, wider verfolgen, vnd ir darczü für dievarend hab von herr Sigmunds erben ouch alsuil gelt gegeben vnd heruß zu irenhanden geanntwurt werden. Vnd wann ir das also och worden vnd gegeben ist, sosol si damit vnd mit den hundert guldin gülte, die ir ir lebenlang järlichen, wie uor-stat, geraicht vnd geben werden sollen, von allem anderm herr Sigmunds verlassenhab vnd gut gantz hindan gewyst vnd gesündert sein. Gewunnen si aber kinder byainander vnd gienge dann si ehe ab wann herr Sigmund, so sollen die zway tusendguldin, die ir von herr Sigmunden widerlegt sind, mitsampt aller varenden hab, diesi nach tod hinder ir vnuerschaffet verlasset, wider vff inn vnd die kind, die si mittainander gehept hetten, oder vff sin erben geuallen vnd ire ersten zway tusend guldin,von irem vatter selgen herraichend, vff ir erste kinder vnd vff die kinder, die si mitherr Sigmunden gehapt hett, glichlich erben vnd geuallen lut des ersten hyratbriefs.Deßglichen wa her Sigmund von Swartzemberg abgieng, ehe dann frow Anna von