1485.
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(abgeschliffen) und Ludwigs von Fürst (im Schild eine winkelmaßäbnliche Figur; auf dem Helm ebenso unddarüber ein Baum (?); Umschrift abgeschliffen).
Pap. Or. Donaueschingen.
1485, Dez. 31.
Const
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58. Thoman von Cili, Dompropst zu Constentz, antwortet auf das Schreiben*) der
wohlgeborenen Herrn Hainrich und Wolfgang, Gebrüder, Grafen von Fürstenberg, seinerbesonderen Herren, in dem sie begehren, die zwei Männer von Sittingen, welche „ainwildswein geuellt", dahin zu weisen, dass sie ihnen gütlich Abtrag thun: diese Männerhätten, als sie „in irn notdurften" ausgegangen seien, ein Wildschwein nicht in derGrafen Forsten, sondern im weiten Feld, nicht ferne von Conzemberg, dem würdigenStift und der Dompropstei zu Constentz zugehörig, gefunden und gefangen, wie die-selben aus dem Schreiben seines gnädigen Herrn von Constentz 2 ) klar vernehmen wer-den; sie möchten sich deßhalb gegen die zwei Männer dieser Sache halb gutwilligund also beweisen, dass dieselbe, bis er mit ihnen reden könne, gütlich eingestellt sei,so dass kein Unfug daraus entstehen möge. Bittet um schriftliche Antwort bei demBoten.
Geben zu Constentz an st. Siloesters tag anno domini 86 3 ~ 5 ).
Das rückwärts aufgedrückte Siegel des Ausstellers fehlt.Pap. Or. Donaueschingen. B.
1) Dieß Schreiben datirt laut, beiliegendem Concept: von st. Johann tag apostoli et euangeliste in hl.hoehtzit Weyhennäehten, anno domini 80 quinto. (Dez. 27).
2) Dieß Schreiben fehlt. Die Grafen antworteten darauf vff sonntag dem Nüwen jars, anno 80. sexto.(Januar 1.), sie wollten dem Bischof zu lieb die Sache ruhen lassen.
3) Aus den ebengenannten Daten folgt, dass dieser Silvelsterstag nach unserer Eechnung in das Jahr1485 fällt; wie auch andere Urkunden zeigen, begann man damals in Constanz und seiner Diöcese das Jahrmit Weihnachten. B.
4) 1486, Febr. 27. bittet Thoman von Cili, Dompropst zu Constentz, die wohlgeborenen Herren,Heinrichen und "Wolfgangen, Gebrüder, Grafen zu Fürstenberg, Landgrafen in Bare, oder deren Anwälte: daetliche im Gerichte zu Sittingen gesessenen und Unser lieben Frauen Domprobstei zu Constentz gehörigenLeute geladen wurden, sich von „etwar Sachen" wegen in der Grafen Landgericht in Bare zu verantworten,so möchten sie sorgen, dass diese Ladung gütlich abgestellt, dieselben Sachen an ihren geordneten Eichter ge-wiesen und der Dompropstei und ihren Leuten wider ihre Freiheit und löbliches Herkommen deßhalb keinerleiBeschwerde zugefügt und niemanden ferner Ursache zu Klagen gegeben werde; denn „ob yemands die vorbe-meldten von Sittingen sprach vnd anuordrung nit mainte zuuertragen", wolle er verfügen, dass denselbendarum forderlich Recht und was billig ist, ergehen solle. Bittet um schriftliche Antwort bei dem Boten. Gebenzu Constentz an montag nach dem suntag Oculi in der Vasten, anno domini 86. Das Siegel des Ausstellersrückwärts aufgedrückt. Pap. Or. Donaueschingen. B.
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