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i486.
5) 1487, Dez. 13. bittet Otto, von Gottes Gnaden Bisehof zu Costenntz, die wohlgeborenen Hainrichund Wolfgang, Gebrüder, Grafen zu Fürstemberg und Landgrafen in Bare, seine lieben Schwäger, auf An-suchen des ehrwürdigen, seines lieben Freundes, Herrn Thoman von Cili, seines Stiftes Dompropst, denselbenzu Sittingen an seiner Gerechtigkeit nicht zu irren; wiewohl nämlich die Herrschaft Cüntzenberg mit hohenund niedern Gerichten, auch aller Gerechtigkeit, mit Eigenschaft seinem Stifte zugehöre, und dieselbe der Dom-propstei auf Wiederkauf übergeben sei, und der Dompropst, als er zur Propstei gekommen, von KaiserlicherMajestät die Regalien empfangen und, wie sich gebührt, hierin gehandelt habe, so begegne demselben nachseiner Aussage doch von den Grafen und ihren Amtleuten jetzt zu Sittingen „beswärlich infürung siner ge-rechtikait der gedachten herschaft an hochen gerichten", die er seinen Pflichten gegen genanntes Stift undkaiserliche Majestät nach nicht dulden dürfe. Eventuell erbiete sich derselbe zum Rechte oder „zur güt-lichait" vor ihm, dem Bischöfe. Bittet um schriftliche Antwort. Datum Costenntz, vf donstag Lucie, anno 87.Das aufgedrückt gewesene Siegel fehlt. Pap. Or. Donaueschingen. B.
1486, Jan. 8.
59. Hans Mangolt von Munelfingen empfängt für sich und als Träger seines Vetters
Conradt Mangolt von Hainrich Grafen zu Furstenberg etc., dem altern, zu rechtemMannlehen 4 Mannsmad Wiesen, zu Munelfingen Yf Haiden gelegen.Geben an st. Erharts tag 1486.
Das Siegel des ehrsamen Conradten Scherer, Vogtes zu Hufingen (grün in Schüssel, abgeschliffen).
Perg. Or. Donaueschingen. B.
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i486, Jan. 20. u, flgd. Frankfurt.
60- Bei der Königswahl Maximilians befand sich im Gefolge des Pfalzgrafen Philipp
bei Rhein: Wolfgangus comes in Furstenberg.
De electione Maximiliani regis Rom. bei Freher, Scriptores, III, 26. Gabelkhovers Collectaneen, I,fol. 369, Stuttgart, berichten: 1486 auf dem Wahltag zu Frankfurt cum palatino electore fuit inter aliosWolf graf zu Fürstenberg.
1486, Febr. 4.
61- Herman Brendly, Schulthaiss zu Brulingen, beurkundet, dass Hanß Ramhart
der elter von Teckingen das von Grafen Hainrich zu Fürstenberg erhaltene Lehensammt Brief dem Grafen vor Gericht freiwillig wieder auf- und zurückgegeben habe.Geben vff samstag nächst vor Agathe i486.