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1296.
öffentlichte; vergl. dazu dessen Bemerkungen auf S. 14, 15. Der Donaueschinger Gipsabguss scheint nicht mitder erforderlichen Genauigkeit gefertigt worden zu sein; denn er enthält einige Einzelnheiten, wie sie das Ori-ginal unmöglich gezeigt haben kann, worin daher unsere Abbildung sich Abweichungen erlauben musste. Erzeigt den Adler im fürstenbergischen Schilde in sehr modemer Gestalt und hat, hier übereinstimmend mit derAbbildung bei Gr. Stillfried a. a. 0., statt unserer Lücken in der Umschrift dieses Schildes, im her. rechtenSaume zwischen CEASTINO und P'PET. die sinnlosen Buchstaben: 1F und im oberen Saume nach LAPIDE:. ST.An der ersteren Stelle stand wahrscheinlich ST', oder eine andere Kürzung für sancte. In Betreff der Ergän-zung der zweiten Lücke lässt sich nichts einigermaßen wahrscheinliches vermuthen. Graf Stillfried a. a. 0.fasst ST nach LAPIDE als Kürzung für sepulta; doch wäre diese Art der Kürzung ganz ungewöhnlich, auchist unwahrscheinlich, dass neben den Worten: fvit hie tumulata, derselbe Gedanke, nur mit anderem Ausdrucke,wiederholt worden wäre.
1) März 8.
2) Nach einer Aufzeichnung des „Schwesterbuches" von Kirchberg (erwähnt bei Schmid, Gesch. derGrafen von Zollem-Hohenberg, 111) starb Gräfin Margarethe im Jahre 1296. Sie war die zweite der dreiGemahlinen Graf Alberts IL von Hohenberg, des Minnesingers. Vergl. Schmid a. a. 0. 111 und über ihrenGemahl a. a. 0. 27 flgd.
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1296, Mai 8.
642. Heinrich der Neidinger von Fürstenberg verkauft dem Kloster Neidingen einen Hof inHondingen und der bisherige Lehenslierr, Graf Konrad von Fürstenberg, gibt denselben fürsich und seines seligen Bruders, Grafen Friedrichs, Kinder dem Kloster zu eigen.
Allen den sol kvnt sin, die disen brief ansehent oder hörerit lesen, das ichHainrich der Mdinger von Fürstinberg min gvt, II das ze Haindingen lit, das Wernherder brotbecke birwet, han ze cöfenne gegebin reht vnd redelich mit allem rehte, sodar II zv höret, an holze vnd an velde, bi wasen vnd bi zwie, minen vrowen von demcloster Vffen Hove ze Nidingen vmb II sehs mark lotiges vnd lvters Silbers, des svmich gar vnd genzeclich gewert hant, vnd han inen das selbe gvt gevertigot vür einlediges eigen von minem herren graven Cvnrat von Furstinberg, von dem ich es zelehen hatte, also: ich Hainrich der Mdinger gab dis vorgenante gvt minem herrengraven Cvnraten ledeclich vf in sine hant vnd gab er es do minen vrowen Wen Hovevrilich vnd willeclich ze einem ledigen eigen. Dis sint der gezvge namen, die bi disemcofe waren: her Hvg von Titinshusen, her Berhdolt Stockeli von Möringen, ritter,Hvg Verli, Berhdolt von Gisingen, her Otte vnder der stegvn a ), Berhdolt von Tanhein,Bnrcart von Stocka, Hainrich der Schultheis, Cünrat der Mdinger, Hainrich von Röten-bach, Hainrich Spies vnd Johanns von Horwe. Vnd das dirre cöf ganz vnd stete be-libe, so ist dirre brief besigelt ze einem offenne vrkvnde hervber mit mines .vorge-