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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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VORWORT.

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«wS«e -^ as ^ eM ^ e * w Schwaben und Böhmen blühende, vormals reichsständische fürstliche Haus

BaZes Fürstenberg stammt in gerader Linie zunächst von den Grafen von Urach auf der Rauhen Alb, dieierg. im zwölften Jahrhundert auf den Rohen dieses Gebirges und in den Thälern des Neckars, der Erms,Echatz und Lauter reichbegütert waren. Weiter zuriiclc lassen sich seine Ahnen mit einiger Wahr-scheinlichheit bis auf einen unter Karl dem Großen lebenden Grafen ünruoch führen, dessen SohnEberhard die Hand der Gisela, der Tochter Ludivig des Frommen, und dessen EnJcel Berengar dieitalienische Königs- und die Kaisericrone erlangte. Noch bestimmter als Unruoch und dessen nächsteNachkommen lassen sich dann die im IL Jahrhundert auftretenden älteren Grafen von Achalm, dievon den Grafen von Achalm-Gamertingen im 12. Jahrhundert wohl zu unterscheiden sind, unter dieAlmen des Hauses Fürstenberg einreihen. Ihr Zusammenhang mit den Grafen von Urach ist zwardurch kein directes Zeugniss erhärtet, jedoch, ivie bereits Stalin (Wirtemberg. Geschichte, IL, 453)geurtheilt hat, durch mehrere zusammentreffende Judicien zum höchsten Grade von Wahrscheinlich-keit erhoben. Und zwar hat, was die Art dieses Zusammenhanges betrifft, das meiste jene Annahmefür sich, wonach in Egino, dem Bruder Rudolfs, des Vollenders der Burg Achalm, der Stammvaterder Grafen von Urach zu suchen ist. Die Grafen von Achalm starben im Jahre 1008 im Mannsstammeaus, nachdem ihre Güter zum größten Theile an geistliche Stiftungen, besonders das Kloster Zwiefaltengekommen waren, Dagegen setzten die Grafen von Urach den Stamm fort, erlebten jedoch im 13. Jahr-hundert innerhalb ihrer Heimath Schivaben eine völlige Verpflanzung, einen Wechsel des Wohnsitzes,Grundbesitzes und Namens, ohne dass sich daran eine Aenderung in ihrer Rangstellung geknüpft hätte.Dieses bedeutungsvolle Ereigniss ward dadurch herbeigeführt, dass Agnes, die Tochter des Herzogs Ber-thold IV. von Zähringen, die Gemahlin Graf Eginos des Bärtigen von Urach, im Jahre 1218 nach demkinderlosen Ableben ihres Oheims, Herzog Bertholds V. von Zähringen, den größeren Theil der reichenzähringischen Lande in Schwaben auf ihren Sohn, den Grafen Egino den jüngeren von Urach , ver-erbte. In dem neugewonnenen Besitz, ivelcher sich in großen zusammenhängenden Massen über denBreisgau, den mittleren Schwarzwald, das Kinzigthal und die Baar erstreckte, lag seitdem der Schiver-punkt der urachischen Macht. Indem das Geschlecht den zähringischen Adler, vom Uracher Fehumsäumt, in den Mittelpunkt seines neuen Wappenschildes aufnahm, gab es dieser Thatsache sym-bolischen Ausdruck. Schon Egino der jüngere führte neben seinem urachischen Namen nach demI. a

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