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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1296-1298.

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(1296—1298).

641. Grabstein der Grafen Burkhard und Albert IL von Hohenberg und der Gräfin Marga-rethe von Fürstenberg, Gemahlin des letzteren, in der Klosterkirche zu Kirchberg bei Haigerloch.

Aeussere Umschrift: Strvctvs fvit iste lapis ex jvssv Alberti comitis de Hohenberchsvper sva collaterale nomine Margareta, que fvit natione de Vvrstenberch.

Umschrift um den Hohenberger Schild: Tvmvlati comes Bvrchardvs, pater comitis Alberti,et comes Albertvs filivs svvs. f

Umschrift um den Fürstenherger Schild: Fvit hie tvmvlata in crastino') (sanete) Per-petue svb isto lapide . . 2 ).

Der von Graf Albert von Hohenberg für seine Ge-mahlin Margarethe von Fürstenberg (fl296) bestimmte Grab-stein in Kirchberg, dessen Entdeckung Hrn. Prof. Schmidin Tübingen zu verdanken, scheint, als der Graf selbststarb (1298), noch nicht vollendet gewesen und dann zu-gleich für ihn und seinen Vater Burkhard (f 1253) ver-wendet worden zu sein. Durch diese Annahme lässt sichwenigstens am besten erklären, dass die äussere und Haupt-umschrift nur von einem Grabsteine für die Gräfin Mar-garethe, die Umschrift um den oberen Schild aber von demBegräbnisse der Grafen Burkhard und Albert spricht, dassfemer Graf Albert in der äusseren Umschrift als Bestellerdes Grabsteines für seine Gemahlin, in der inneren Um-schritt des oberen Schildes aber als Begrabener genanntwird. Die Umschrift um den fürstenbergischen Schildschließt sich dem Sinne nach als Fortsetzung an die äussereUmschrift an. Der hohenbergische getheilte Schild zeigtauch das heraldisch unwesentliche Schildbeschläg, stellt alsowohl den Kampfschild des Grafen dar. Zu unserer Abbildungkonnte das Original selbst nicht mehr zu Eath gezogen wer-den, da seine Verwitterung nach Mittheilung des Hrn. Prof.Schmid in den letzten Jahren zu weit vorgeschritten ist; sieberuht vornehmlich auf einer im F. F. Archive befindlichenZeichnung, an der jedoch die beiden Schildumschriften, undeinem Gipsabguss ebendaselbst, an dem die äussere Umschriftfehlt. Daneben wurde auch der nach einer anderen Zeichnunggefertigte Lichtdruck benützt, den Dr. B. G. Stillfried inseiner Schrift: Die ältesten Grabstätten des Hauses Hohen-zollern (Mittheilungen des Vereins f. Gesch. u. Alterthümerin Hohenzollem, Jahrg. VII, 1874) auf Tafel VII. ver-

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