1237.
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Das interessante Grabmal des Grafen Egino d. j. von Urach stand bis 1829 auf dem Friedhofe desKlosters Thennenbach. In diesem Jahre sollte es mit den Gebeinen des Grafen in den Freiburger Dom über-führt werden; dabei gingen jedoch, wie in späteren Jahren angestellte Nachforschungen ergaben, Kreuz undWappenschild spurlos verloren und auch die Beste des Grabmals gelangten nur in Trümmern nach Freiburg.Im Dome daselbst ward nun eine angeblich sehr mangelhafte Nachbildung des Grabmals aufgestellt, im Jahre1866 aber wieder entfernt. Dass der Wappenstein beim Abbruche der Kirche von Thennenbach nach Donau-eschingen überführt worden sei, ist eine irrige Angabe Schreibers a. a. 0. Unserer Abbildung liegen zweinicht völlig übereinstimmende Zeichnungen zu Grunde, beide in Thennenbach, die eine im vorigen Jahrhundert,die andere 1822 gefertigt. Auf der ersteren derselben beruht die Abbildung bei F. K. (Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg) Zur Gesch. des Fürstenberg. Wappens, Tafel Ib. Mit Kecht wird in diesem Werke (S. 18) alsgesichert hingestellt, dass der Adler auf dem Wappenschilde bereits von Feh umsäumt war. Die altere Thennen-bacher Zeichnung, die ihn so zeigt, (die neuere lässt den Wappenschild nur von rückwärts sehen) verdient ansich mehr Glauben als die Abbildg. bei Münch, Gesch. des Hauses u. Landes Fürstenberg, I zu S. 15, die zwareinen Schildessaum (!), doch ohne Feh zeigt. Dazu kömmt, dass Eginos V. Söhne, Konrad u. Berthold, bereitsauf ihrem Kindersiegel (s. .unten Nr. 397) den Fehsaum um den Adler führen, unzweifelhaft weil sie dasWappen in dieser Gestalt vom Vater erbten, denn es ist nicht denkbar, dass erst sie, die Unmündigen, das.neue Wappen angenommen haben sollten.
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1237, Juli. Im Freiburger Münster.
393. Gräfin Adelheid von Freiburg und ihre Sohne, Konrad, Berthold, Heinrich und G. be-freien das Grundstück auf dem Hofe der- Thennenbacher Mönche, xoorauf eine Capelleneu erbaut worden, von dem jährlichen Zinse von 12 Schillingen.
Adelhedis dei gratia comitissa de Friburc a ), C. et B. et H. et Gr.'), filii sui,