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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1237.

omnibus in perpetuum. Nouerint uni II uersi, quod nos pro remedio animarum nostra-rum et diuini cultus augmento aream unam in curia monachorum de Tennibahc IIsita juxta Priburc, in qua scilicet capella de nouo constituta est, que nobis in 12solidis annui census tenebatur, manumittimus et liberam constituimus, ita, quod nee -nos nee heredes nostri predictum in ea censum vel aliud quiequam ratione censusdeineeps exigere debeamus. Vt autem hec rata permaneant, presentem paginam sigillinostri munimine duximus roborandam.

Acta sunt hec anno domini 1237. mense Julio in ecclesia de Friburc in pre-sentia testium subscriptorum: W. monachi in Tennibahc, W. de -Stufen, H. de Velt-hoein, H. sculteti in Friburc b ), H. Fasarii, C. de Zseringen, L. de Munzingen et aliorumquam plurium.

Das Siegel der Ausstellerin ist abgegangen.

Perg. Or. Karlsruhe. Nach demselben auch bei Schöpflin, Hist. Zaringo-Badens. V, 201; dazu Ver-besserungen in Mone's Zeitschrift, IX, 246.

a) b) Or.: Fribruc.

1) Konrad, Berthold, Heinrich und Gebhard (oder Gottfried?). Heinrich, der Stammvater der Grafenvon Fürstenberg, wird hier zuerst genannt. Er führt einen Namen, der weder in seinem väterlichen Hause vonUrach noch in seinem mütterlichen von Zähringen heimisch ist, dessen Beilegung also auf eine besondere Ver-anlassung zurückgeführt werden muss. Diese wird man in dem vertrauten Verhältnisse erkennen dürfen, indem sein Vater, Graf Egino V. von Urach, zu König Heinrich (VII.) stand. Wabrscheinlich bat der letztereden nach ihm benannten Sohn Eginos V. aus der Taufe gehoben. Die Geburt Heinrichs, über welche wirkeine Nachricht besitzen, wird demnach in jene Jahre zu setzen sein, in denen Graf Egino V. von Urach indauernder Freundschaft und wiederholt im Gefolge König Heinrichs erscheint, 12281234. Auf dieselbe Zeitweisen auch die folgenden Thatsachen. Dem 1236 oder 1237 verstorbenen Vater werden nach Heinrich nochzwei Söhne, Gebhard und Gottfried geboren (s. unten Nr. 411). Im Jahre 1239 erscheinen Konrad und Ber-thold, Heinrichs ältere Brüder, auf ihrem Siegel noch als Kinder (Nr. 397) und im selben Jahre stehen sämmt-liche Knaben Eginos V. noch unter Vormundschaft (Nr. 401) und zwar hat Konrad, der älteste, 1238 das zwölfteLebensjahr zurückgelegt (Nr. 396). Zuerst im Jahre 1244 endlich urkundet Heinrich in Verbindung mit anderenBrüdern selbständig und führt ein mit Konrad gemeinschaftliches Siegel (Nr. 411). Da aber Graf Gebhard, einjüngerer Bruder Heinrichs, 1248 bereits als Strassburger Kanoniker und päpstlicher Gaplan erscheint (Nr. 421), werdenwir die Geburt Heinrichs eher in die ersten Jahre des in Frage stehenden Zeitraumes von 12281234 zu setzen haben.

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(1231, Juli).

394. Graf Konrad von Urach, Herr von Freiburg, und seine Brüder Berthold, Heinrich und

Gebhard (oder Gottfried?) bestimmen den jährlichen Zins von 12 Schillingen von einem

Grundstücke in der Vorstadt von Thennenbach zur Unterhaltung eines ewigen Lichtes in

der daselbst neu, erbauten Capelle, deren Stiftung ihr Vater, Graf Egino, zu seinem, seiner

Gemahlin und seiner Ahnen Seelenheil begonnen hatte.

C. comes de Vrah, dominus de Friburc, B., H. et Gr., fratres eius, omnibus Christi

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