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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1236.

Beglaubigte Copie von 1762 im F. F. A. Dieselbe scheint auch dem „ex avchivo Furstenbergico"entnommenen Drucke bei Schöpflin, Hist. Zaringo-Badensis, V, 200 zu Grunde gelegen zu haben, so dassdessen Abweichungen als Fehler eines jüngeren Copisten oder Conjeeturen Schöpflins aufzufassen sein dürften.

Varianten bei Schöpflin: a) temporum b) agitur c) decrevit d) domino e) comparaoerint f) quidquid g) quamh) U. i) Valckenstain. k) Stachelini. 1) So Schöpflin. Copie: patrum. rn) Copie und Schöpflin : annis dominiprenotatis.

1) Adelheid, nicht, wie Schöpflin annimmt: Agnes.

1236. ,

391. Berthold Graf von Vrach schenkt mit. seiner Hansfrau zum Gedächtniss seiner

Vorfahren dem Kloster Bebenhusen den Hof in seinem Eigen Baidenwang. Zeugen:. Walther Techen ze Vrbach, Büdolff caplan von der bürg, Burkhart von Erbringen, Hain-rich sein Bruder, Walther Müllin, Gero von Liehtenstain.Datum anno 1236.

Copeibüchlein des Klosters Bebenhausen, a. d. 15. Jahrhdt. Nr. 22. Stuttgart.

1236, Jan. 12. (?).

392. Pridie idus Jaunarii Ego (sie) comes de Urach hujus Hominis seeundus dictus mit dem Bart,

dominus in Freiburg, et Agnes ejusdem conjux, ducis Bertholdi quinti et ultimi soror, fuerunt sepultiambo in nostro eoemeterio sub magno sepulchro lapideo, ubi videntur adhue insignia. Obierunt anno 1236.

So eine beim Pfarramte Thennenbach bewahrte Copie eines Necrologs des Klosters Thennenbach.Egino d. j. von Urach ist hier mit seinem Vater Egino dem Bärtigen verwechselt. Die gleiche Verwechselungbegeht die überhaupt höchst unzuverlässige, wohl erst aus dem 16. Jahrhdt. rührende Chronieke der Stadt Frey-burg i. B., S. 24, aus dem städtischen Archiv in Strassburg, gedruckt als Beilage zu Schilters Ausgabe Königs-hovens v. 1698. Auch die Eichtigkeit des obigen Datums bleibt um so mehr zweifelhaft, als die Annales St.Trudperti ein abweichendes angeben (Mon. Genn. Script. XVII, 294): 1237. Hoc anno comes Egeno de Fri-burc obiit. Aus den Urkunden Nr. 393 u. 394 ergibt sich mit Sicherheit nur, dass Egino vor dem Juli 1237gestorben ist. Stalin, Wirt. Gesch. II, 459 und Schreiber, Gesch. der Stadt Freiburg i. B. (Freiburg 1857)II, 14 nennen den 25. Juli 1236 als Todestag Eginos V. Doch ist die Stelle des Zwiefaltner Necrologs, aufdie sich Stalin für diese Angabe beruft und die wohl auch Schreiber im Sinne hatte, nach dem Charakter derSchrift nicht auf Egino V. zu beziehen; vergl. oben Nr. 57, Anm. 5. Nicht ohne Berechtigung wirft aberSchreiber die Frage auf, ob etwa Egino im Kirchenbanne gestorben, da ihm auffälligerweise nicht in derKirche selbst ein Grab eingeräumt worden sei. Egino scheint bis zu seinem Tode zu König Heinrich gestandenzu sein, der sich um diese Zeit gegen seinen Vater Kaiser Friedrich II. empört hatte. Papst Gregor aberhatte 1235 Bullen gegen König Heinrich und seinen Anhang ergehen lassen (Potthast, Regesta pont., Nr. 9854,9855) und von Eginos Brüdern Berthold IV. und Rudolf ist erwiesen, dass sie um diese Zeit unter dem kirch-lichen Banne standen. Vergl. unten Nr. 404 u. 405.

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