Druckschrift 
1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
Entstehung
Seite
XIII
Einzelbild herunterladen
 

VOEWOET.

XIII

namen stets mit paläographischcr Treue- und ebenso die Datumsformeln unverändert wiedergegeben,nur dass bei der Jahresanga.be die immer wiederkehrenden Worte: incarnationis dcminieae oder vonChristi Geburt weggelassen sind. Beachtensiverthe sprachliche Formen und Wendungen sind stetsunter Anführungszeichen buchstäblich getreu wiedergegeben. Die kurzen Inhaltsangaben sind gewöhn-lich in deutscher Sprache, die ausführlicheren Itegcsten in der Sprache des Originals gegeben.

Von der Masse der bereits gedruckten Urkunden, in denen Glieder des Hauses als Zeugenoder Siegler auftreten, eingehende Regesten zu geben würde keinen Zweck gehabt haben. Auch dieNamen der anderen Zeugen habe ich in solchen Fällen nicht angeführt. Was sich aus ihrer An-führung für die fürstenbergische Geschichte gewinnen ließe, würde mit dem dadurch beanspruchtenBaume nicht in Einklang stehen. Aber nicht nur bei solchen Stücken, ivclche nur durch die Nen-nung eines Namens mit der fürstenbergischen Geschichte in einem losen Zusammenhange stehen, habeich mich auf eine kurze Erwähnung beschränken müssen; sollte anders das Werk nicht jedes Maßüberschreiten, so musste ich mich auch bei vielen Urkunden und Actenstücken kurz fassen, ivclcheein Glied des Hauses in einer nicht mit der Hausgeschichte sondern mit seiner amtlichen Stellungals Abt, Bischof, Cardinal oder dergl. zusammenhängenden Thätigkeit zeigen. Anders liegt dieSache, ivenn sich diese Thätigkeit auf die Heimath bezieht, so dass das Documcnt zugleich für dieHaus- und Landesgeschichte in Betracht kömmt. Andere Stücke iviederum sind für die Ilausgc-schichte von geringer, für die Landesgeschichte dagegen von größerer Bedeutimg und desshalb inextenso aufgenommen.

Ein weiteres durch Bücksicht auf Baumersparniss veranlasstes Verfahren wurde in der An-ordnung des Stoffes beobachtet, indem minder wichtige Stücke häufig in kurz gefassteu Anmerkungenzu jenen Urkunden gefügt ivurden, mit denen sie inhaltlich enge zusammenhängen , so Lehensreversezu Lehensbriefen, Bestätigungen von Stiftungen zu den Stiftungsbriefen u. s. iv.

Jedem einzelnen Stücke ist das Datum vorgesetzt, in Klammern, wenn es sich nicht in derAufzeichnung selbst findet, mit c., wenn es sich nur annähernd bestimmen lässt, mit einem, Frage-zeichen, wenn man seine Bichtigkeit bezweifeln muss. Her Ausstellungsort ist nur dann über dieUrkunde gesetzt, wenn er in dieser selbst genannt wird, und zwar, wenn sich seine Identität ermit-teln ließ, nach der modernen Schreibweise. Allen im Wortlaute mitgetheilten Urkunden sowie allenanderen Quelleilstellen längeren Umfangs ist in Cursivschrift eine den Bihalt in gedrängtester Kürze-anzeigende Ueberschrift vorgesetzt. Bei der Wiedergabe von Originalen sind die beiden erstenZeilen des Stücks, um die Feststellung der Identität der Vorlage zu erleichtern, durch || bezeichnet.Verlängerte Schrift in der ersten Zeile des Originals ist durch die Zeichen \ I angedeutet.

Schreibfehlern und auffallenden Wort- und Satzbildungen, der Vorlage ist (sie) beigefügt,um dieselben als solche zu kennzeichnen und vor dem Verdachte von Druck- oder.Lesefehlern zubewahren. Nicht jede unregelmäßige oder inconsequente Wort- oder Satzform konnte jedoch diesenZusatz erhalten; unendlich oft, wie jedem Kenner mittelalterlicher Urkunden bekannt ist, müsstederselbe sonst angewendet werden. Stand ein unbedeutender Schreib- oder Druckfelder der Vorlagevöllig ziveifcllos als solcher fest, so habe ich ihn wohl auch ohne jede Bemerkung berichtigt, denn aufdie Überlieferung derartiger Zufälligkeiten braucht sich die Sorgfalt in der Wiedergabe des Altennicht zu erstrecken.

Was nun die xmläographische Wiedergabe der handschriftlichen Stücke betrifft, so hat man

b*

I I --;I>-;:'$"

I /

'

j Ü

i -.

I r "r, ü