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VORWORT.
in der Mehrzahl auch dem Bedürfnisse dieser Sammlung. Ben größern Theil derselben durfte ichdaher ivörtlich oder nahezu wörtlich herübernehmen, ivobei ich kaum zu erivahnen brauche, dass ichjede einzelne Belegstelle neuerdings verglichen habe. Für die große Mühe, ivelche mir Herr vonSchreckenstein durch diese Sammlung der Regesten des Cardinais aus theiliveise. weit entlegenenGebieten der Literatur erspart hat, sei ihm hier im allgemeinen der schiddige BanJc ausgesprochen;soweit nach dem Plane dieses Werkes auch seine kritischen Bemerkungen herüberzunehmen waren,habe ich unter jeder einzelnen seinen Namen angeführt. Was ich neues über den Cardinal beibringenkonnte, ist zumeist aus Publicationen entnommen, tv-elche erst nach dem Erscheinen der AbhandlungRoths von Schreckenstein hervortraten. Eine Ausdehnung der Forschung auf die Bibliotheken undArchive Italiens, Frankreichs und der Niederlande ist, tvenn dieselbe ivohl auch noch manchen Bet-trag zur inhaltsreichen Lebensgeschichte des Cardinais liefern könnte, nicht beabsichtigt geivesen.
TJeber eines der bedcidungsvollsten Ereignisse der fiirstenbergischen Geschichte handelteFrhr. Roth von Schreckenstein in dem Aufsatze: Wie kam die Stadt Villingen vom Hause Fürsten-berg an Oesterreich ? (Sitzungsberichte der phil.-hist. Classe d. kais. Äk. d. Wiss., Bd. XL VIII). EinigeNachträge zu seiner grundlegenden Barstellung bieten Urkunden des Villinger Stadtarchivs, welcheim ziveiten Bande dieser Sammlung zum erstenmale veröffentlicht iverden sollen. Einem der folgen-den Bände wird dann eine andere im XXXVI. Bande des Archivs für Kunde österreichischer Ge-schichtsquellen veröffentlichte Abhandlung des Freiherrn Roth von Schreckenstein': Wolfgang Graf zuFürstenberg, Landhofmeister des Herzogthums Würtemberg als oberster Feldhauptmann des schicä-bischen Bundes im Schiveizer Kriege 1499 zu gute kommen l ).
') Im Anschlüsse an diese Aufzählung von Arbeiten, welche mit dem vorliegenden Werke in näherer Verbin-dung stehen, sei hier, um die Uebersicht über die neuere Literatur zu vervollständigen, erioähnt, was seit dem Erscheinendes Münch-Fickler'sehen Werkes von tu eiteren der Geschichte des fiirstenbergischen Hauses und Landes gewidmeten Edi-tionen und Darstellungen vorliegt. Die von Dr. Barach unter Mitwirkung von Hofrath Dr. Warnkönig herausgegebeneSammlung: Die Hausgesetze des fürstlichen und landgräflichen Hauses Fürstenberg (Tübingen,. Laupp, 1870) ist ebensowie dieses Werk von Seiner Durchlaucht dem Fiftsten Karl Egon hervorgerufen. Fickler veröffentlichte in Donau-eschinger Gymnasialprogrammen von 1845 und 1S46: Das Anniversarienbuch des Klosters Maria-Hof bei Neidingen.Die von Bader in den Jahren 1839—1844 herausgegebene ältere Z eits ehr ift B adeni a. enthält: I, 106, KurzeSchilderung des Hauses Fürstenberg; 11,26, Die Blumeneker oder großherzige Vasallentreue; 11,40, Villingen kommt andas Haus Qesterreich. Die von demselben Herausgeber edirte neuer e Zeit s chrift B adeni a enthält: Jahrg. 1859,I, 431, Itcich, Die badische Landschaft B aar; Jahrg. 1862, II, 495, Reich, Geschichte der Stadt Hü fingen; Jahrg. 1864, I,176 Roth von Schreckenstein, Beiträge zur Geschichte der Baar, 1. Hüfingen. Die (vereinigten) Schriften der Alter-thum s- und Geschichtsvereine zu B aden und Donaueschingen, 1846—1848, enthalten: I, 387, II,165 und 391, Fickler, Alterthümer aus der badischen Baar; II, 266, Bader, Das Fürstenbergische Wappen aus altenSiegeln erklärt; II, 301, 303, Bader, Die Freiherrn von Ramstein, Die Familie von Roggenbach. Die Zeitschriftder Gesellschaft für Beförderung der Alter th ums- und Volkskunde von Freiburg, demBreisgau und den angr enz enden Ländschaften enthält ausser einigen kleineren hier einschlägigen Mitthei-lungen: I, 57, Roth v. Schreckenstein, Ein gleichzeitiger Bericht über das am 15. Okt. 1632 in Hüfingen angerichteteBlutbad; I, 105, v. Kern, Der Bauernaufstand im Hegau, 1460; I, 123, Roth v. Schreckenstein, Briefe des GrafenWolfgang v. Fürstenberg zur Geschichte der Meer fahrt des Königs Philipp von Castilien; II, 1, Franck, Der Hexen-proceß gegen Mathias Tinctorius und Consortcn in Hüfingen; II, 59, Franck, Das Zähringer Erbschaftsgebiet der Grafenvon Urach (später freiburg-fürstenbergische Lande) und seine Rechts- und Culturzustände im 13. Jahrhundert; II, 273,Riczler, Graf Friedrich IL v. Fürstenberg als Stifter eines katholischen Schutzbündnisses. Das Freiburger Diö-