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Als mir im Jahre 1871 mit der Berufung an das fürstlich fürstenbergische Archiv in Donau-m/B. cschingen die Aufgabe dieses Werkes gestellt ward, fand ich bereits Vorarbeiten meines Amtsvor-gängers Freiherrn Dr. Roth von Schreckenstein, nunmehr Director des gr. bad. Generallandesarchivs■ in Karlsruhe, ivelche mir, wie ich mit lebhaftem Danke ausspreche, vielfach zu Statten kamen. Zahl-reiche Copien aus seiner Feder brauchte ich, um sie als druckreifes Material verwenden zu können,nur mit den Vorlagen zu collationiren und mit meinen in wenigen und unbedeutenden Funkten ab-weichenden Editionsgrundsätzen in Ueber ein Stimmung zu bringen. Auch von meinem unmittelbarenAmtsvorgänger Dr. W. Franck lagen manche Regesten und Notizen vor, ivelche meine Arbeit erleichterten.Von den Arbeiten der früheren Donaueschinger Archivare kömmt besonders in Betracht ein Copialbuch,welches der 1787 verstorbene Archivar Döpser von auf die fürstliche Haus- und Landesgeschichte be-züglichen Urkunden fertigte und welches dessen Amtsnachfolger Peregrin Merk ff 1800) fortsetzte.Demselben ivaren einige Stücke zu entnehmen, für ivelche sich weder ein Original noch eine ältereAbschrift auffinden ließ. Aber auch die Flamen der fürstlichen Archivare Karl Anton Strasser (f 1767),Joh. Bapt. Müller (f 1814), Aug. Frey (f 1849) dürfen in einer Edition nicht verschwiegen werden,für deren Zustandekommen die Ordnung des fürstlichen Archivs die unerlässliche Vorbedingungbildete. Die älteren fürstenbergischen Geschichtschreiber, deren meist in Donaueschingen aufbeivahrtehandschriftliche Arbeiten man in Mone's Quellensammlung der badischen Landesgeschichte I, 41 — 49,verzeichnet und besprochen findet, boten für die mittelalterliche Geschichte des Hauses kein Material,das nicht aus ursprünglicheren Quellen zu schöpfen gewesen wäre.
Besonderen Dank schulde ich der stets bereiten Hilfe meiner Mitarbeiter am fürstlichenArchive, der Herren Registraturen Dr. Franz Ludwig Baumann und Anton Schelble. Während Dr.Baumann seine Unterstützung des Werkes vornehmlich durch Ordnung und Repertorisirung einzelnerArchivabtheilungen und, vom zweiten Bande beginnend, durch Fertigung von Regesten bethätigte,war Herr Schelble beim Copiren von Urkunden, bei der Collationirung und bei Fertigung des Re-gisters behilflich. Die von Herrn Dr. Baumann gefertigten Regesten, die ich zwar zum größtenTheile mit den Vorlagen verglich, an denen ich jedoch nichts zu ändern fand, sind durch ein amSchlüsse jeder Nummer hinzugesetztes B. als seine Arbeit gekennzeichnet. Nur die Siegelbeschrei-bungen sind die Anmerkungen rühren auch zu diesen Stücken aus meiner Feder.
Ohne die bereitwillige Förderung von Seite vieler Archivverwaltungen wäre die Herstellungdieses Werkes nicht möglich gewesen. Unter den Archiven, die ich selbst besucht habe, seien hierals die bedeutenderen genannt: Colmar, Freiburg i. B. (Stadt- und erzbischöfliches Archiv), Frauen-feld, Innsbruck, Karlsruhe, München, Schaffhausen (Staatsarchiv, Stadtarchiv und Sammlungendes historischen Vereins), Strassburg (Jcais. Bezirks- und Stadtarchiv), Stidtgart, Villingen, Wien.Der aufrichtigste Dank sei allen Archivvorständen und Beamten gezollt, die an diesen Orten meineArbeiten ermöglichten oder unterstützten, sowie den Bibliothekverwaltungen in Freiburg i. B.,Karlsridie, München, Strassburg, Stuttgart, Tübingen, Wien, und den Stadträthen von Constanz,Freiburg i. B., Haslach im Kinzigthal, Schaffhausen, Strassburg, Villingen. Nur der Stadtrath vonWolfach im Kinzigthal glaubte die Benützung seines Archivs verweigern zu müssen, wesshalb ichdie dortigen Urkunden nur nach älteren Copien des fürstlichen Archivs und wahrscheinlich nichtvollständig werde mittheilen können. Ausser Villingen haben die Gemeinde- und Pfarrregistra-turen der ehemals fürstenbergischen Lande nur geringe Ausbeute geboten. Für Nachweisungen von
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