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Einkünfte- und Lehns-Register der Fürstabtei Herford sowie Heberollen des Stifts auf dem Berge bei Herford ...
Entstehung
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Bd. a erscheint demnach, da dort alles, was in Bd. b vonanderer Hand zugefügt war, in den Text aufgenommen ist,als fast gleichzeitige Abschrift von b. Fol. 27 folgen mitdem Amtsantritte der Äbtissin Heilewig v. Bentheim (1361)Eintragungen Verschiedener, bis Mitte Fol. 60 b (ein einge-fügtes Papierblatt mitgerechnet) mit den Eintragungen vonMichaelis des Jahres 1412 an ein neuer geistlicher Schreibereintritt, der sich selbst also einführt: Hie ulterius, bemerkter, continuavit dominus Johannes Wifkini cappellanus iuratusdomine mee abbatisse supradicte de registro papireo dorniniA. Stevinch memorati; seine Hand reicht bis Fol. 66 b , bisEnde Januar 1416; Fol. 67 heisst es am Bande: Hie ulteriuscontinuavit scribere dominus Arnoldus Bragman ad hoc iuratus.Es ist derselbe, der die Urkundenabschriften in Bd. a Fol.17 b f. angefertigt hat.Post mortem domini Arnoldi Brack"beginnen 1428 die Eintragungen eines anderen Schreibers(Fol. 7788 b ); eine neue Hand bat auf 2 weiteren Blättern(Fol. 89 f.) mehrere Belehnungen, welche die Herforder ÄbtissinMechthild v. Waldeck (Waltege) 1442 vollzog, eingetragen.Vorn (Fol. l a ) ist vermerkt: Hie habetur M 0 CCCC°XXXoctavo.Ecce fames crucians vexavit undique terras.

c) Band c ist, wie die Aufschrift lautet,Margaretaede Gleichen abbatissae über feudalis". Das Lehnsbuch um-fasst 37 beschriebene Blätter und reicht von 1443 bis 1475;es ist von 2 Schreibern geschrieben, von denen der zweite demersten im Amte folgte; die zweite Hand beginnt Fol. 17 b (1447).

d) Band d enthält auf 97 Blättern ausführliche Lehns-protokolle, welche von 1482 bis 1521 reichen; hier haben 3Schreiber die Eintragungen besorgt; der erste war nach Fol.12 a u. 13 b der kaiserliche Notar, Priester Sueder Juttendonk,welcher bis 1489 mit der Pfarre Hiddenhausen von der Äbtissinbelehnt war, dann aber auf diese verzichtete; die erste Handreicht bis Fol. 82 a (1515), die zweite bis Fol. 96\

Die bislang ungedruckten Herforcier Lehnsbücher mitihren reichen ortsgeschichtlichen u. genealogischen Nachrichten,welche die Heberollen-Angaben ergänzen, im Folgenden allein extenso abzudrucken, gestattete deren Umfang nicht; es istdaher nur das älteste, das Lehnsbuch der Äbtissin Liutgard,