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Einkünfte- und Lehns-Register der Fürstabtei Herford sowie Heberollen des Stifts auf dem Berge bei Herford ...
Entstehung
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Weinberges 1 ). Ecclesia S. Marie in monte Hervordensi tresvineas habet, heisst es Staatsarcb. Münster Mscr. VII 3321 aS. 30, unam in Bitze, aliam in Langenberge, tertiam in Overes-torp; omnes vinee quotquot sunt, ad septem (supradictos)mansos pertinent (nämlich zu den 7 Leutesdorfer Mansen derAbtei Herford).

3. Die auf die Einkünfte der Ahtei Herford

und des Stifts anf dem Berge hei Herford

"bezüglichen Handschriften.

1) Das älteste Heberegister der Abtei Herford befindetsich im Staatsarchiv Münster Mscr. VII 1316 c. Es stammtaus dem Ende des 12. Jahrhunderts, wie die Schrift erweiset,und umfasst 20 Pergamentblätter 2 ) in Kleinfolio von je 25,7cm Länge u. 16 cm Breite, deren Band teilweise nach untenhin sich verkürzt oder geschweift ist, während in dem grau-weissen, durch den Gebrauch teilweise dunkelgrau gewordenenPergamente einzelne kleine und grössere Löcher sich finden.Die erste und letzte Seite sind unbeschrieben; es scheint aberauf dem ersten Drittel der letzten Seite eine ältere Schriftgestanden zu haben. Das Heberegister ist in sorgfältigerMinuskelschrift mit schwarzbrauner Dinte s ) auf nicht liniirtemPergament eingetragen, je 20 bis 23 Zeilen auf der Seite; Fol.14 a unterbrochen von verschiedenartiger anderer Schrift fährt dieerste Hand Fol. l£ a bis 18 b wieder fort; von da ab sind, ähn-lich wie Fol. 14, inhaltlich verschiedenartige Zusätze gemachtvon verschiedenen Händen. Die späteren Zusätze entstammenmeist dem 13. Jahrhundert; Fol. 19 a ist von einer Hand zu-gesetzt, dass die bezügliche Eintragung 1274 erfolgt sei;Fol. 14 b sind Nachrichten über eine Visitationsreise der ÄbtissinGertrud v. J. 1219 eingetragen.

Im Begister (Hdschr. Ä) sind von der ältesten HandalleSchuldner der Herforder Kirche" verzeichnet und zwar die Villi-

1) Wilm. Addit. 1. c. Mehrere der genannten Geber finden sichauch in einer Herforder Urk. v. 1163 (Wilm. Addit. 53) erwähnt, wasfür die Echtheit der Urk. Bernhards spricht. 2) Es sind zweimal je8, dann 4 Blätter in Quaternionen gelegt. 3) Die Initialen sind inKot ausgeführt.