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lieber Folge die nach der Zeit der grossen Pest (post tem-pora mortalitatis)*) bis 1359 vorgenommenen Überweisungenvon Lehen mitgeteilt sind. Diese gleichzeitigen Aufzeichnungenvon derselben Hand stammen aus der Feder Arnolds, Pfarrersan der Kirche auf dem Berge bei Herford, wie sich Fol. I5 aergibt, indem hier der Verfasser, der sonst hie und da dieÄbtissin vorschiebt und diese in der ersten, sich selbst in derdritten Person einführt, plötzlich, wo er von einer persönlichenBenachteiligung spricht, mit seiner Person hervortritt. Vonspäterer Hand folgen Fol. 17 b und 18 a Abschriften dreier Ur-kunden, nämlich der Urkunde v. 30. April 1227, worin PapstGregor IX. das Kloster auf dem Berge bei Herford in seinemBesitze bestätigt und in Schutz nimmt 2 ), ferner eines Schutz-briefes Papst Bonifaz' IX. für dasselbe Kloster v. 6. Febr.1399, dem ein gleichlautender Brief desselben Papstes fürdas Herforder Mutterkloster entsprach, endlich eine Urkundev. 16. Jan. 1325, betreffend den Schiedsspruch in einem Streiteder Äbtissin Liutgard mit den Bürgern von Herford wegendes Besitzes gewisser Ländereien der Waldweide-Gemeinde(Woldemene, communitas paseuorum). Die in Bd. a amSchlüsse angehefteten 2 Blätter enthalten Nachrichten überweitere Belehnungen bis 1381, die von Verschiedenen ein-getragen sind; Fol. 20 b ist die Schrift verbleicht und ver-wischt; neu eingetragen ist dort die Abschrift eines Briefesder Äbtissin Ida (Ada) v. 1256 an die Schöffen der StadtHerford betreffs Belehnung von 4 Herforder Bürgern und dieFormel für den Eid der Sekretäre der Abtei.
b) Band b enthält zunächst (Fol. 1—26) die Eides-formeln und Hergewede-Bemerkungen sowie den über feudalisder Äbtissin Liutgard, wie Bd. a, mit wenigen Zusätzen, diebis 5. Juni 1360 reichen; nachdem Fol. 3—21 b von derselbenHand beschrieben, folgt Fol. 22 mit den Belehnungen nachder Pest eine andere Hand mit neuer Seitenzählung undvon Fol. 25 ab dieselbe Hand, welche Bd. a geschrieben hat.
1) Diese wütete bekanntlich 1350 durch ganz Deutschland; vgl.Münst. Gesch.-Quellen III S. 306 u. 210. — 2) Pinke, Papsturk. Westf.I. Nr. 340.